Sächsische SPD fordert von Verfassungsschutz-Chef Belege

Dresden (dpa/sn) - Die sächsische SPD hat von Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen umgehend Belege für seine Äußerungen gefordert, Berichte über rassistische Übergriffe bei Protesten in Chemnitz seien übertrieben. «Es gab in Chemnitz massive Angriffe auf Polizisten, Journalisten und Migranten. [...] Wer wie Maaßen das Gegenteil behauptet, verbreitet rechte Verschwörungstheorien. Das ist unverantwortlich», sagte Henning Homann, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion.

Maaßen hatte der «Bild»-Zeitung gesagt, ihm lägen «keine belastbaren Informationen» darüber vor, dass Hetzjagden stattgefunden hätten. Zu einem Video, das die Verfolgung von Ausländern zeigen soll, sagte Maaßen: «Es liegen keine Belege dafür vor, dass das im Internet kursierende Video zu diesem angeblichen Vorfall authentisch ist.»

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