Sommer 2018 war in Sachsen außergewöhnlich heiß

Dresden/Offenbach (dpa/sn) - Der Sommer in Sachsen hat mit einer Durchschnittstemperatur von 19,7 Grad den bisherigen Rekord aus dem Jahr 2003 um 0,2 Grad übertroffen. Messzeitraum war der meteorologische Sommer vom 1. Juni bis Ende August, wie der Deutsche Wetterdienst am Donnerstag mitteilte. Die Sonnenscheindauer betrug rund 795 Stunden. Die höchsten Durchschnittstemperaturen wurden mit 20,8 Grad in Berlin gemessen.

Der diesjährige Sommer war in Deutschland der zweitheißeste seit Beginn regelmäßiger Messungen im Jahre 1881. Die bundesweite Durchschnittstemperatur betrug 19,3 Grad. Nur im Sommer 2003 war es mit 19,7 Grad noch wärmer. Dieses Jahr konzentrierte sich die Wärme speziell in Ostdeutschland. Die mit 39,5 Grad lokal höchste Temperatur wurde am 31. Juli an der Messstation in Bernburg an der Saale gemessen. Die Station meldete an 12 Tagen nacheinander Durchschnittstemperaturen von über 35 Grad.

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