Sorbische Vornamen: Wenige Fälle in Geburtenregistern

Cottbus/Bautzen (dpa) - Sorbische und wendische Eltern in der Lausitz lassen eher selten die sorbische Schreibweise der Vornamen ihres Nachwuchses in Geburtenregistern beurkunden. Das ergab eine Umfrage bei mehreren Stadtverwaltungen. In Bautzen komme dies zwar vor, eine genaue Zahl könne aber nicht genannt werden, hieß es dort. In Hoyerswerda teilte das Standesamt mit, dass es bislang nur selten vorkam. 2015 etwa habe es einen Fall gegeben. In Cottbus wurden in den vergangenen Jahren keine sorbischen Schreibweisen von Namen registriert. Viele Vornamen, die im Sorbischen/Wendischen geläufig sind, werden allerdings auch identisch im Deutschen gebraucht, wie aus einer neuen Broschüre für Vornamen des Witaj-Sprachzentrums hervorgeht.

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