Strukturwandel Lausitz: Sorbisch-Förderung ist Hauptaufgabe

Cottbus (dpa) - Die Sorben sehen im Zuge des Strukturwandels in der Lausitz den Erhalt und die Förderung ihrer Sprache als eine der Hauptaufgaben für die kommenden Jahre. Mit den Sorben und der Vielsprachigkeit an der Grenze zu Polen und Tschechien habe die Region nicht nur ein Alleinstellungsmerkmal, sagte der Vorsitzende des Dachverbandes der Sorben, Domowina, David Statnik, am Dienstag in Cottbus. «Sorbisch schafft auch eine regionale Identifikation» , sagte Statnik. Er sieht die Gefahr, dass sorbische Fachkräfte nach dem Kohleausstieg abwandern könnten.

Bildung und Erziehung in sorbischer Sprache sind auch ein Themenschwerpunkt der Domowina beim großen Jahrestreffen am 30. März in Crostwitz in der Oberlausitz. Als Ehrengäste werden unter anderem Sachsen Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und der Bundesbeauftragte für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Bernd Fabritius, erwartet.

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