Studie: Lehrer sehen Inklusion an Schulen skeptisch

Erfurt (dpa) - Nur knapp die Hälfte der Lehrer in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt befürworten einen gemeinsamen Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern. Deutschlandweit sind es 54 Prozent der befragten 2000 Lehrer. Das geht aus einer Forsa-Studie des Verbandes Bildung und Erziehung hervor, die am Montag in Erfurt für die drei Länder vorgestellt wurde. Häufigste Kritik: Die Inklusion scheitere an den Rahmenbedingungen. Ein Viertel der Befragten beklagten zu wenig Fachpersonal, 16 Prozent eine mangelhafte Ausstattung der Schulen. Ihrer Meinung nach können Kinder so an allgemeinbildenden Schulen nicht umfassend gefördert werden. Auch Kinder, die nicht speziell unterstützt werden müssen, litten darunter.

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