Urteil gegen mutmaßliches Mitglied von Terrormilizen

Dresden (dpa/sn) - Vor dem Oberlandesgericht in Dresden wird heute ein Urteil gegen ein mutmaßliches Mitglied einer terroristischer Vereinigung im Ausland erwartet. Die sächsische Generalstaatsanwaltschaft hatte im Prozess gegen den jungen Syrer drei Jahre und vier Monate Freiheitsstrafe gefordert. Die Vorwürfe der Körperverletzung und Freiheitsberaubung ließ die Anklagebehörde fallen. Zudem geht es nicht mehr darum, ob der Mann den Terrormilizen Al-Nusra-Front und Islamischer Staat (IS) angehörte. Die Verteidigung plädierte mangels belastbarer Beweise dafür, den Mann freizusprechen.

Der Angeklagte war 2017 in der Nähe von Leipzig festgenommen worden, er ist jedoch auf freiem Fuß. Der Prozess gegen ihn hatte Anfang Mai begonnen. Das Urteil soll nun am 5. Dezember verkündet werden.

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