Wahlkampfschlager Gemeinschaftsschule?

Noch fehlen dem parteiübergreifenden Bündnis Tausende Unterschriften für den Volksantrag. Die Kritiker sind gar nicht mal das größte Problem.

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7Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    0
    VaterinSorge
    03.01.2019

    Diese dämlichen Bemerkungen sind wir mittlerweile gewohnt. Klar, wenn alles so bleibt wie es ist, ist es schön bequem und immer sind andere Schuld, wenn es mal nicht so schön bequem weiter geht. Wer ein bisschen Ahnung und vor allem Mumm in den Knochen hat, der tut alles, damit unsere Kinder auf die Zukunft so vorbereitet werden, dass sie auskömmlich im globalen Wettbewerb bestehen können. Das wird mit den derzeitigen Methoden nicht effizient gelingen, da erfahrene Pädagogen "aussterben", 1968 iger Eltern mit antiautoritären Erziehungsmethoden und verweichlichte Kinder und Jugendliche ihre Schulzeit mit Bulimie-lernen bestmöglich versuchen zu überstehen. Das bisherige zweigliedrige Schulsystem war bei straffer Führung, guten Lernmethoden und entsprechenden Rahmenbedingungen sicherlich gut und verglichen mit anderen Bundesländern erfolgreich. Doch für die heutigen Rahmenbedingungen und der geringeren Robustheit von Schülern, Eltern und Lehrkörpern, bei höheren Anforderungen einer sich weiter entwickelnden Leistungsgesellschaft, immer ungeeigneter. Leistungsspitzen werden weniger, die Hürden tiefer gelegt, die hohen Anforderungen an Abitur, Studierfähigkeit und Ausbildungsreife soweit gesenkt werden, damit die Quoten erreicht werden, aber zukünftige Schulabgänger werden immer unbrauchbarer. Das dumme nur: Sie können nichts dafür, sie hatten nur keine Chance, sich ihrer Leistungsfähigkeit entsprechend zu entfalten. Mit 10 Jahren kann man keinem Kind ansehen, ob es einmal das Abitur schafft oder nicht. Auch die Oberschulen sind momentan schlechte Beispiele für gutes lernen, müssen sie doch alles abfangen, was nach dem Schulgesetz gezwungen ist, seiner Schulpflicht nachzukommen. Mehr Leistungsspitzen würden dieser Schulart auch gut tun. Heut ist es schon so, dass eine Meisterprüfung im Handwerk bereits das Niveau der Gesellenzwischenprüfung vor 5 Jahren erreicht hat. Wollen wir das alles wirklich? Ist es nicht mal Zeit sich neuen Wegen zu öffnen? Ich erinnere nur daran, dass die sächs. Verfassung im Artikel 101 Abs.2 den Eltern ohnehin alle Rechte einräumt, den Bildungsweg ihrer Kinder zu bestimmen. Also werden nach meinem Gefühl, früher oder später die landkreiseigenen und städtischen Gymnasien ohnehin zu Gemeinschaftsschulen, wenn auch von Klasse 5 bis 10,11 oder 12, vielleicht sogar in Zukunft zur 13.
    Ich weiß auch, dass es in allen 9 Gemeinschaftsschulen, die als Versuchsschulen 7 Jahre gelaufen sind, so gut wie keine Abbrüche oder Schulabgänger ohne Abschluss gab, dass alle im Ganztagsbetrieb organisiert waren und dass sie im Bereich GTA; Berufs- und Studienorientierung und Schülerfirmen immer außerordentlich engagiert und erfolgreich waren. Für die hiesige, kleinteilige und sehr flexibel-sensible Wirtschaft sind diese Art von motivierten Schulabgängern wesentlich interessanter, als Abiturienten, die weder wissen, was sie mal beruflich machen möchten, noch in der Lage sind, ihr erlerntes Wissen in der Praxis umzusetzen. Das können sich unsere Familienbetriebe als verlängerte Werkbänke nicht leisten, brauchbare Fähigkeiten jahrelang anzutrainieren.

  • 6
    0
    tbaukhage
    03.01.2019

    >Da brauche ich nicht eine Zeile zu lesen< Worüber willst Du dann diskutieren?

  • 0
    9
    aussaugerges
    03.01.2019

    Es wird das Fahrad nach 60 Jahren ganz neu erfunden.
    Da brauche ich nicht eine Zeile zu lesen

  • 5
    0
    tbaukhage
    02.01.2019

    Noch ein Wort zur Rolle des SLV (Sächsischer Lehrerverband). Dieser ist Anhängsel des dbb (Deutscher Beamtenbund) und damit vor allem auch Interessenvertreter vieler Gymnasiallehrer. Aber an sächsischen Gymnasien sieht man "Länger gemeinsam lernen" nicht besonders gern. Klar, denn Schüler, die nach der vierten Klasse länger gemeinsam lernen wollen, wechseln (erstmal) nicht zum Gymnasium - man fürchtet dort also ums eigene Schülerklientel...

  • 6
    1
    tbaukhage
    02.01.2019

    Ich kann meinen beiden Vorrednern nur zustimmen - in allen Punkten! Es gab in Sachsen schon einmal Gemeinschaftsschulen (als sog. Schulexperiment). Mit Beginn des Schuljahres 2010/11 wurden in diesen neun Gemeinschaftsschulen die letzten fünften Klassen aufgenommen. Danach wurde das Projekt, vor allem auf Betreiben der damals mitregierenden FDP beerdigt. Übrig geblieben sind zwei dieser Gemeinschaftsschulen: die Leipziger "Nachbarschaftsschule" und das "Chemnitzer Schulmodell" (sehens- und lesenswerte Homepage!). Beide werden heute noch so erfolgreich betrieben, dass sie die Aufnahme-Nachfrage bei weitem nicht erfüllen können. Jetzt haben wir hier in Sachsen die Chance, das Konzept der Gesamtschule zusätzlich zum bestehenden per Gesetz wieder zu verankern. Genau das ist das Bestreben des Projektes "Länger gemeinsam lernen"! MP Kretschmer fordert in seiner Neujahrsansprache, die Demokratie zu verteidigen. Jetzt haben wir, die sächsische Bevölkerung, die Chance, unsere demokratischen Möglichkeiten zu nutzen, um die Zukunft Sachsens mitzugestalten. Der Volksantrag wird mit 40.000 Unterschriften "Länger gemeinsam lernen" im Parlament als Gesetzesvorlage zu behandeln sein. Ob unsere Regierenden diesen als Gesetz annehmen, wird sich zeigen. Wenn nicht, steht uns mit dem Volksbegehren ein weiteres basisdemokratisches Mittel zur Verfügung. 1969 sagte ein großer deutscher Politiker "Wir wollen mehr Demokratie wagen" - es wird dringend Zeit, dass wir genau das tun!

  • 9
    0
    VaterinSorge
    02.01.2019

    Wenn Sachsens Schulabgänger noch die Einäugigen unter den Blinden sind, heißt das weder, dass das derzeitige Schulsystem gut und endgültig ist, noch dass man damit zufrieden sein kann. Sachsen erzeugt mit dem CDU verbrieften zweigliedrigem System einfach zu viele Verlierer, besonders auf dem Lande, was man sich einfach auf Dauer nicht leisten kann. Noch unverständlicher sind für mich die Scheinargumente des SLV, der sich nach wie vor nicht über seine Rolle und seine Verantwortung bewusst zu sein scheint. Hier geht es nicht um den Erhalt von Lehrerarbeitsvermögen, oder bessere Unterstützung bei der Eingliederung von inzwischen über 50 % von Quereinsteigern an Oberschulen. Nein: Es geht um die wenigen Kinder in unserem Land, die jährlich nicht einmal halb so viel ausmachen, wenn sie aus der Schule kommen, wie die, die jährlich in Rente gehen. Über 22 % der Zehnjährigen, die einst mit Ach und Krach, viel Schweiß, Angst und einbüßen von Lebenszeit ins Gymnasium gingen, erreichten nicht ihr Abitur. Von denen, die mit dem Abitur in der Tasche ein Studium begannen, verfehlten über 35 % ihre eigentliches Ziel. 18 % aller Akademiker bekamen dann schließlich nach ihrem erfolgreichem Studium einen zum Studium passenden Job in Sachsen. Der Durchschnitt aller Schulabgänger ohne Schulabschluss in Sachsen liegt bei 10,5 % und schwankt vom Erzgebirgskreis mit 9,5 % bis Leipzig Stadt von 12,6 %. Die Stadt Leipzig plant 9 Schulstandorte zum "Schulcampus" werden zu lassen, um die räumliche Nähe zu schaffen, die "Durchlässigkeit" innerhalb aller Schularten zu erleichtern und mehr Effekte unterschiedlichster Sozialschichten und Altersgruppen sinnvoll zu nutzen und somit Kindern und Eltern das Gefühl zu vermitteln, an einem gut ausgestattetem Schulstandort zu sein, egal in welcher Schulform Du lernst. Also betreibt die Stadt Leipzig in Zukunft schon Gemeinschaftsschulen, ohne es zu sagen? Das geht in den großen Städten vielleicht, wo momentan sowieso für tausende Schüler Räume geschaffen werden müssen. Aber, auf dem Lande, wo jede zweite Schule nach wie vor um ihren Erhalt kämpfen muss, ist das eben nicht möglich. Da fahren etwa 50 % der Grundschulkinder, 70 % der Oberschulkinder und fast 90 % der Gymnasiasten mit dem Bus zur Schule, treffen ihre Freunde nicht mehr auf dem Spielplatz, sondern im Netz, können oft weder Vereinen noch AG's beitreten und sind meist über 12 Stunden nur mit Schule beschäftigt (inkl. Schulweg). Könnte sich eine Gemeinde aufmachen und seine eigene Gemeinschaftsschule von der Klasse 1 bis zur Klasse 9 oder 10 gründen, könnte man diese Kinder der Region auf unterschiedlichste Weise fördern, bilden und ausbilden, zum Studium bringen oder eine duale Ausbildung mit Abitur, wären die Erfolgsaussichten für jedes Kind größer, denn jedes Kind entwickelt sich anders. Vielleicht wäre das nicht so gut im Sinne der PISA Studien, auch würden sich Lehrkräfte etwas regionaler anpassen müssen, aber der Erfolg, alle Kinder in eine auskömmliche Beschäftigung zu bringen ist doch der beste Lohn für Eltern und Pädagogen. Wir wissen heute alle nicht, was es in 10 Jahren für Berufe mit welchen Voraussetzungen geben wird, aber kognitive und handwerkliche Eigenschaften werden immer wichtig bleiben, egal wie leistungsfähig jeder ist. Also, denkt auch an die Landkreise, denkt an die vielen Verlierer im System und vertraut darauf, dass sich die meisten Lehrerinnen und Lehrer sich mehr Gerechtigkeit im Lehrerzimmer wünschen und unterstützt die Gemeinschaftsschule.

  • 6
    0
    gelöschter Nutzer
    02.01.2019

    Die CDU in Sachsen fürchtet offenbar die Gesamtschule wie der Teufel das Weihwasser.

    Eigentlich gibt es dafür keinen vernünftigen Grund. Man sträubt sich mit Händen und Füßen dagegen, etwas Neues zu probieren, was man immer auch wieder abschaffen könnte, wenn es nicht funktionieren sollte.

    Diesen Beweis zu erbringen dürfte den sächsischen Bildungshütern allerdings schwer fallen, was sie mit Sicherheit wissen. Oder wird befürchtet, man könnte noch nach dreißig Jahren als Nachahmer der DDR-Schule verschrien werden, wo man doch Einiges schon nachgeahmt hat? Denken wir an die Wiedereinführung der Funktion des Fachberaters.

    Wenn die Gesamtschule in den anderen ostdeutschen Bundesländern einer interessierten Elternschaft angeboten wird, muss doch wohl etwas Positives daran sein.

    Sollte es für Rosinensucher dort Defizite geben, muss nicht zwangsläufig der Schultyp daran Schuld sein. Es könnte auch an den verschiedenen Methoden seiner Ausgestaltung liegen oder an Fehlern des Schulmanagements bzw. des Kultusministeriums, was in Sachsen undenkbar ist und ausgeschlossen werden kann.

    Offensichtlich halten es die gestandenen Pädagogen, Psychologen, ehemaligen Lehrer und andere Auskenner im sächsischen Kultusministerium für besser, an verkrusteten Strukturen festzuhalten und im eigenen Saft zu dünsten.

    Ungeachtet der Redewendung - Nichts ist so gut, als dass es nicht noch besser werden kann.



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