Wie Tief "Tristan" am Montag den Verkehr in Sachsen ausgebremst hat

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Der Winter hat Sachsen so fest im Griff wie seit Jahren nicht mehr. Auf Straßen und Schienen ging es zu Wochenbeginn mancherorts chaotisch zu.

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77 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    0
    Hinterfragt
    10.02.2021

    @sunhiller, zeigen Sie mir die Stelle, an welcher ich DDR und "immer alles geräumt"geschrieben habe.

    Weil Sie aber davon angefangen haben, ich kann mich noch gut daran erinnern, dass unser GST-W50/ L60 vom Spinnbau, die Altchemnitzer Straße mehrmals am Tag mit geräumt hat

    Heute fahren die "Schneeräumer" mit hochgezogenem Schild über die Straße zum "Einsatzort" obwohl die dazu benutzte Straße zentimeterhoch mit Schnee bedeckt ist ...

  • 3
    2
    klapa
    09.02.2021

    Es scheint, als ob dieser Staat in Extremsituationen in steigendem Maße handlungsunfähig wäre.

    Corona war angekündigt und wurde anfangs klein geredet.

    Vor der 'Schneewalze' wurde zwei Wochen lang gewarnt. Die Warnung wurde nicht für voll genommen?

    Im Übrigen möchte ich noch eine Reihe von Wintern erleben, die diesen Namen verdienen, mit allem, was dazu gehört - Schnee, Eis, Minustemperaturen und einen ausgeschlafenen Winterdienst, der diesen Namen verdient.

    Damit sind nicht die Mitarbeiter gemeint, die ihren Dienst ernst nehmen, was man am Resultat sehen kann.

  • 4
    8
    sunhiller
    09.02.2021

    @Bautzemann...
    @Hinterfragt...

    Sie tun ja beide so, dass zu DDR-Zeiten immer alles geräumt war, wenn es geschneit hat.
    Ich bin in den Wintern `82 und `83 zur Lehre bestimmt 15 mal zu Fuß von Gablenz nach Altendorf gelaufen, etwa weil alles geräumt war ???

  • 17
    12
    Hinterfragt
    09.02.2021

    Nun ausgebremst hat nicht das Tief, sondern das nicht vorhandene, bzw. unzureichende "Konzept" des WD.

    Es ist doch immer das Gleiche, liegen 3 Schneeflocken hochkant, geht nichts mehr.
    Komischerweise j´kommt immer vorm Winter die Aussage, dass man auf den Winter vorbereitet ist -- offenbar aber eben NICHT...

    Kleiner Tipp:
    Winter bedeutet in der Regel SCHNEE.

  • 4
    4
    Nixnuzz
    09.02.2021

    @tbaukhage: Schätze in einem halben Jahr war der Wintereinbruch nur noch der Schnee von gestern. Die wenigsten Ge-/Betroffenen werden daraus praktisches Handeln zukunftsorientiert ableiten. Gedanke: Wie alt waren die 78/79er Jahrgänge und hatten welche harte Praxis-Lebenserfahrung - auch im Umgang mit Notsitationen? Ohne einer "Organisation" groß anzugehören? Wie exemplarisch legen doch jetzt Corona und Winter unsere Handlungsfähigkeit in Extremsituationen offen? Ok - nicht gut: aber hat unser Lebensstandart und warme Wohlstand das Verantwortungsbewußtsein und damit das "Miteinander zupacken" nicht auf "Apps" und "Andere" reduziert? Sie als "Menschenbildendes Exemplar" sehen doch am ehesten, wie sich unsere Gesellschaft heute darstellt. Und wie sich neuere Strukturen aus Einzelpositionen zu eindeutigeren und abgrenzenden Gemeinschaften zusammenfinden, um im Notfall nicht nur gegen Naturkatastrophen aus Erfahrungen heraus gerüstet und handlungsfähig zu sein....

  • 10
    33
    tbaukhage
    08.02.2021

    @Bautzemann: "Was dann?" Zumindest können diese dann nicht mehr ausfallen, so wie im Katastrophenwinter 78/79.

  • 46
    15
    Bautzemann
    08.02.2021

    Nun haben wir im Winter einen Wintereinbruch zu verzeichnen. Frost und Schnee sorgen für Behinderungen, die viele nicht mehr auf dem Schirm hatten. Wintereinsatzpläne wie sie früher in der Ostzone üblich waren, Fehlanzeige! Der Verkehr wird wieder rollen, wenn die Verantwortlichen anfangen die notwendigen Maßnahmen zu organisieren und koordinieren. Man hört bei diesen knackigen Tagen nichts aus unseren sächsischen Kraftwerken und Tagebauen. Hier haben es die Kumpel und Kraftwerker in diesen Tagen besonders schwer. In fast 10 Jahren soll es die ja nicht mehr geben. Was dann?