Bei Direktinvestments fehlt oft Hinweis auf Risiken

Schiffscontainer, Baumplantagen oder Solaranlagen: Direktinvestments werden Geldanlegern gegenüber oft als sicher beworben. Dabei bergen sie auch einige Risiken.

Berlin (dpa/tmn) - Die Anbieter von Direktinvestments betonten meist, wie solide solche Anlagen seien, erklären die Marktwächter-Experten der Verbraucherzentrale Hessen. Risiken werden dagegen herunter gespielt, obwohl diese Informationen für Anleger besonders wichtig sind.

Bei Direktinvestments erwerben die Anleger Eigentum am jeweiligen Anlageobjekt und vermieten oder verpachten dieses gleich wieder an den Anbieter zurück. Mit diesem Eigentümer-Status ergeben sich für Anleger aber auch Verpflichtungen.

So müssen sie möglicherweise über das investierte Kapital hinaus Zahlungen leisten. Auch auf mögliche Steuerbelastungen werde nicht immer hingewiesen, kritisieren die Marktwächter. Anleger sollten Aussagen in den Unterlagen der Investment-Anbieter daher immer kritisch prüfen.

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