Breite Geldanlage senkt Risiken

Viele Sparer scheuen sich, ihr Geld in Aktien anzulegen. Zu hoch scheint ihnen das Risiko. Doch wer die Anteile breit streut, kann mit guten Erträgen rechnen. So geht's.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Anleger, die das Risiko klein halten wollen, streuen ihr Geld am besten. Mit Anteilen an einem Aktienfonds erwerben sie beispielsweise viele verschiedene Aktien auf einmal. Legen sie damit in unterschiedlichen Branchen, Ländern und Kapitalmärkten an, sind auch die Risiken verteilt.

In der Regel werden die Gelder in einem Aktienfonds zudem als Sondervermögen verwahrt, getrennt von der Bilanz der Fondsgesellschaft. Das schützt sie bei Insolvenz.

Während der Anlagezeit schwanken die Kurse. Langfristig erreichen Sparpläne mit Aktienfonds aber durchaus gute Erträge. Das zeigen Berechnungen der Aktion «Finanzwissen für alle» der im Branchenverband BVI organisierten Fondsgesellschaften: Wer in den zurückliegenden 20 Jahren einen Sparplan mit Aktienfonds hatte, die in deutsche Unternehmen investieren, erhielt eine durchschnittliche jährliche nominale Rendite von 5,2 Prozent. Kosten wurden von diesem Wert abgezogen, die Inflation aber nicht.

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