Die Waschtemperatur in Kleidung ist eine Maximalangabe

Kleidungsstücke werden auch bei kälteren Temperaturen sauber. Dies schont nicht nur die Umwelt, sondern auch die Textilien. Daher sollten sich Verbraucher nicht immer streng nach dem Waschhinweis richten.

Berlin (dpa/tmn) - Die auf den Etiketten in Kleidungsstücken angegebene Waschtemperatur ist die maximal empfohlene Waschtemperatur. Man kann die Kleidung immer auch mit kälterem Wasser reinigen. Darauf weist die Initiative Hausgeräte+ in Berlin hin.

Das Waschen mit kühleren Temperaturen hat einen entscheidenden Vorteil: Es spart Geld. Normale Wäsche lässt sich dank moderner Technologien in den Geräten und guter Waschmittel fast immer bei 30 oder 40 Grad säubern. Lediglich Spüllappen und -schwämme, Geschirrtücher und die Bettwäsche von Hausstaub-Allergikern brauchen 60 Grad.

Höhere Temperaturen werden nur noch empfohlen, wenn ein Bewohner des Haushaltes ansteckend erkrankt ist. Alternative ist die Zugabe eines Hygiene-Spülers. Sinnvoll ist das gerade bei empfindlichen Textilien wie Seide und Wolle, die bei hohen Waschtemperaturen Schaden nehmen.

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