Trotz Verletztenmisere: Hoffenheim plant keine weiteren Transfers

Trotz der aktuellen Verletztenmisere plant Fußball-Bundesligist TSG Hoffenheim keine weiteren Transfers. "Wir sind bekanntlich Dritter geworden in der vergangenen Saison. Wenn ich jetzt einen Spieler für die Position acht holen will, der uns besser macht, wird das ein finanzielles Unterfangen, bei dem wir uns schnell vom Transfermarkt verabschieden", sagte Trainer Julian Nagelsmann am Donnerstag: "Bei Axel Witsel wird es eng, wenn ich den holen will - da muss ich viel sparen."

Nagelsmann muss am Samstag in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals beim Drittligisten 1. FC Kaiserslautern (15.30 Uhr/Sky) auf Nadiem Amiri, Kerem Demirbay, Dennis Geiger, Benjamin Hübner, Lukas Rupp und Harvard Nordtveit verzichten. Hinter dem Einsatz von Neuzugang Leonardo Bittencourt steht ein Fragezeichen.

Da Amiri, Demirbay, Geiger sowie Rupp langfristig ausfallen und damit zunächst weder in der Liga noch in der Champions League zur Verfügung stehen, war Nagelsmann am Donnerstag entsprechend schlecht gelaunt. Schließlich rücken die ehrgeizigen Ziele des scheidenden Trainers (Meister-Titel und Achtelfinale in der Königsklasse) durch die Verletzungen in weite Ferne.

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