2019: Erzgebirge wird Welterbe

Deutschland ist um eine Unesco-Welterbestätte reicher. In der Montanregion Erzgebirge hat man 20 Jahre lang auf den Titel hingearbeitet.

6. Juli 2019: Die "Montanregion Erzgebirge/Krušnohorí" wurde von der Welterbekomitee der Unesco in die Liste des Welterbes aufgenommen. Damit gehört die einzigartige Kulturlandschaft zu den nun 46 deutschen Welterbestätten und ist eine von sieben Stätten in Deutschland, die grenzüberschreitend sind.

"Damit ist ein 20 Jahre langes Ringen um den Titel von Erfolg gekrönt. Entsprechend groß war am Sonntag in Olbernhau die Freude, wo eine Festveranstaltung zur Wiederbelebung der Saigerhüttenknappschaft vor 25 Jahren kurzerhand zur Siegesfeier umfunktioniert wurde. Auf dem Marktplatz in Marienberg gestalteten mehrere hundert junge Leute den Schriftzug ,Wir sind Welterbe'", schreibt die "Freie Presse" am 8. Juli auf der Titelseite. Welche Bedeutung der Titel für die Region hat, deutet auch die Überschrift auf der Seite Zeitgeschehen vom selben Tag in der "Freien Presse" an: "Willkommen in der ersten Liga". Um den Titel hatte die Region fast zwei Jahrzehnte gerungen und sich darauf vorbereitet.

Von dem Titel verspricht sich die Montanregion Erzgebirge, die aus 22 Bestandteilen wie Bergbau- und Montanlandschaften besteht, eine deutliche Imageaufwertung nach innen und außen, verbunden mit einem stärkeren Selbstbewusstsein der Menschen sowie einem Schub für den Tourismus. (cw)

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