Ladesäule kein Privileg für den OB

Plauen.

Die Ladesäule am Plauener Rathaus - ist sie samt 200 Meter neu verlegtem Kabel exklusiv für Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer (FDP) und seinen Hybrid-Dienstwagen gebaut worden? Nein, heißt es dazu aus der Stadtverwaltung und von den Stadtwerken Strom: "Es handelt sich um eine geplante Infrastrukturmaßnahme auf Jahre bzw. Jahrzehnte hinaus." Bis dato lag am OB-Stellplatz an der Herrenstraße kein Stromkabel an. Doch das gibt es nun - und es lässt die Errichtung weiterer Ladesäulen zu. Die Säule werde von beiden elektrischen Dienstfahrzeugen der Kommune genutzt. Mit der schrittweisen Umrüstung des Fuhrparks sollen weitere Elektro- und Hybridfahrzeuge ebenfalls an der für zwei Fahrzeuge zeitgleich nutzbaren Säule aufgeladen werden. Gäste der Stadt können dort ebenfalls ihre Pkw-Akkus aufladen - gegen Gebühr, die Freischaltung erfolgt über eine sogenannte RFID-Karte. Der Preis samt Anschluss ans Stromnetz beträgt 11.040 Euro. Der Vorwurf einer personengebundenen Ladesäule kam auf, als Oberdorfer über seinen neuen Dienstwagen sprach, den Unfall samt Totalschaden mit dem vorherigen Audi A6 nicht erwähnt hatte. (ur)

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