Lengenfeld bei Bauherren gefragt

Alle kommunalen Grundstücke in Lengenfeld sind vergeben. Möglicherweise stellt die Stadt im Frühsommer 2019 nächste freie Areale für Wohnbebauung zur Verfügung.

Lengenfeld.

In der Sitzung des Technischen Ausschusses von Lengenfeld hatten dessen Mitglieder drei Anträge zum Errichten von Einfamilienhäusern auf dem Tisch. Damit bekundeten dieses Jahr insgesamt zehn Bauherren ihr Interesse, sich in Lengenfeld oder einem der Ortsteile niederlassen zu wollen.

Eines dieser drei zuletzt beantragten Häuser soll im kommunalen Wohnbaugebiet in Schönbrunn entstehen. Die beiden anderen Anträge betreffen private Bauflächen in Plohn und Waldkirchen. Insgesamt bearbeitete die Verwaltung in Zusammenspiel mit dem Technischen Ausschuss dieses Jahr 39 Bauanträge. Die Mehrzahl dieser Anträge, nämlich 22, reichten Lengenfelder ein. Es folgen Pechtelsgrün und Waldkirchen mit je vier Anträgen. Irfersgrüner stellten drei Bauanträge, Plohner und Schönbrunner je zwei, Weißensander und Abhorner je einen. Aus Wolfspfütz ging dieses Jahr kein Bauantrag im Rathaus ein. 22 der 39 Antragsteller erhielten bisher eine Baugenehmigung, teilt Kristin Hinkeldei vom städtischen Bauamt mit.

Kommunale Bauflächen könne die Stadt Lengenfeld momentan keine mehr anbieten, heißt es weiter aus dem Rathaus. Alle Grundstücke seien vergeben. Derzeit arbeitet die Verwaltung an der Fertigstellung des Bebauungsplanes für das künftige Wohngebiet Fichtengasse/Engelgasse. Kristin Hinkeldei geht davon aus, dass im Frühsommer die ersten Häuslebauer mit der Errichtung ihrer Eigenheime beginnen können. Bis dahin muss die Verwaltung noch entscheiden, ob die Stadt selbst oder ein Bauträger die Erschließung übernehmen sollen.

Auch in Lengenfeld geht der Trend hin zu eingeschossigen Wohngebäuden, auch oft als Bungalow-Stil bezeichnet. Für vier der zehn in diesem Jahr beantragten Einfamilienhäuser ist kein Obergeschoss geplant.

Im neuen Wohnbaugebiet an der Engelgasse/Fichtengasse sollen solche Haustypen ebenfalls erlaubt sein. Damit trennte sich die Stadt von Planungen aus den 1990er Jahren, die den Bauherren wesentlich engere Grenzen setzte. Im neuen Wohngebiet können 26 Häuser entstehen. Die maximale Gebäudehöhe ist auf 10,50 Meter begrenzt. Schon mit Bekanntwerden der Pläne meldeten sich Anfang des Jahres im Rathaus die ersten Bauinteressenten.

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