Rodewisch will Auerbacher Straße aufhübschen

Pflanzinseln, Bänke und Fahrradständer sowie neue Parkregelung sollen die kleine Einkaufsmeile attraktiver machen. Denn seit der Postplatz hergerichtet wurde, fällt die Straße optisch ab.

Rodewisch.

Wann die Bauarbeiter loslegen, ist wegen Corona noch nicht klar. Aber fest steht: Rodewisch will in diesem Jahr die Auerbacher Straße im Abschnitt zwischen Rützengrüner und Dr.-Goerdeler-Straße aufwerten. Das hat der Stadtrat jetzt beschlossen und den Zuschlag an eine Landschaftsbaufirma aus Lichtentanne vergeben.

Für rund 70.000 Euro will Rodewisch seine kleine Einkaufsmeile attraktiver machen. Mit dem Geld sollen Pflanzinseln angelegt werden, die die Straße optisch auflockern und die die künftige neue Anordnung der Parkflächen unterstützen. Auf der Einbahnstraße kann bislang beidseitig in Fahrtrichtung geparkt werden; künftig werden die Stellplätze teilweise quer zur Fahrtrichtung markiert. Das, so die Hoffnung der Stadtverwaltung, werde mehr Kraftfahrer dazu veranlassen, die in der Auerbacher Straße geltende Höchstgeschwindigkeit von Tempo 20 einzuhalten.

Eine Folge der Umgestaltung ist der Wegfall von Parkplätzen in der Auerbacher Straße, anstatt 50 Stellplätze wie bisher stehen künftig nur noch 32 zur Verfügung. "Nach Absprache mit den Einzelhändlern wurde das als ausreichend eingeschätzt", erklärte Bürgermeisterin Kerstin Schöniger (CDU).

Die Umgestaltung werde schließlich auch der Verkehrsberuhigung in der Einkaufsstraße dienen und diese attraktiver machen. Nach der Umgestaltung des benachbarten Postplatzes tue das Not. Deshalb werden neben den Hochbeeten auch eine Bank und ein Fahrradständer aufgestellt. "Den Aufenthaltsbereich auflockern und ansprechender gestalten, um die Verweildauer der Passanten in der Innenstadt zu verlängern", beschreibt die Stadtverwaltung das Ziel des Vorhabens, das aus dem Förderprogramm Stadtumbau Ost und Eigenmitteln finanziert wird.

Parallel zur Umgestaltung erfolgen Tiefbauarbeiten für das Verlegen des Breitbandkabels sowie für die Erneuerung des Straßenbeleuchtungskabels.

Wann die Bauarbeiten starten, steht noch nicht fest. "Wegen Corona gibt es Probleme mit den Lieferketten. Die neuen Borden kommen aus China. Wir haben schon geschaut, was unser Bauhof noch vorrätig hat, aber das reicht nicht", so Kerstin Schöniger, die zuversichtlich ist, dass die Umgestaltung noch dieses Jahr erfolgt.

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