Sportplatz in Mühltroff steht vor Vollendung

Nicht wiederzuerkennen ist der Mühltroffer Sportplatz. Nach der Komplettsanierung zeigt er sich im völlig neuen Angesicht.

Mühltroff.

Der Rasen wächst, zeigt sich schon im schönsten Grün. Junge Bäume ragen mit frischem Laub in den Himmel, Sitzbänke laden ein und schüren die Vorfreude auf die Fußballspiele des VfB Mühltroff, der mit seiner ersten Mannschaft in der Landesklasse spielt.

Maik Scholz, Karl-Heinz Döring, Manfred Graewe und Friedholm Klose gehören zu den ehrenamtlich Tätigen, die man regelmäßig auf dem neuen Sportplatz bei der Arbeit trifft. Auch Christian Graewe und Helmut Pieles zählen zu den ehrenamtlich Tätigen. Gebaut in Eigenleistung wurde die Gabione unterhalb des Platzes, linker Hand vom Eingang. Birgit Scholz, Petra Klose, Evi Döring und Brigitte Schamkat kochten abwechselnd - als es vor der Corona-Pandemie noch möglich war - im Vereinsgebäude Mittagessen für die Männer, die ganze Tage hier arbeiteten. In diesen Tagen trifft man die Ehrenamtlichen coronabedingt eher vereinzelt vor Ort an. Auch an der Grüngutdeponie oberhalb des Sportplatzes fielen Arbeiten an, in Abstimmung mit der Stadt Pausa-Mühltroff wurde Erde gesiebt, um Mutterboden zu erhalten.

Ins Auge fällt jetzt auch das sogenannte Watzmanneck, eine mit Sträuchern gestaltete Grünanlage am Zugang zur Tribüne. "Es fließen die Ideen der Mühltroffer mit in die Gestaltung der Außenanlagen ein", freut sich Manfred Graewe, Vizechef des VfB Mühltroff. Auch der Eingangsbereich sieht schon toll aus. Für die nächsten mehr als 20 Jahre dürfte der Sportplatz gute Voraussetzungen bieten, auf Nachhaltigkeit wurde geachtet.

"Die Kosten sind wie geplant", sagt Graewe. Mit den Rest-Fördermitteln könnten noch ein Ballfangzaun und Tore angeschafft werden. "Wir sind auch immer noch mit Yvonne Magwas im Kontakt." Die vogtländische CDU-Bundestagsabgeordnete, die der VfB um Hilfe bat, hatte dem Verein mit einer Fördermöglichkeit auf die Sprünge geholfen. So beantragten die Mühltroffer finanzielle Mittel durch das Leader-Programm. "Beim ersten Mal wurden Fördermittel abgelehnt, beim zweiten Versuch klappte es", so Graewe. Immerhin werden 70 Prozent der Investition durch Leader gefördert. "Es ist für uns eine runde Sache", sagt der Vize-Chef. Zufrieden sei man auch mit der bauausführenden Firma Hagner aus Saalburg-Ebersdorf.

Eingeweiht werden soll der neue Sportplatz in Mühltroff im Sommer.

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