Steuer: Einnahmen brechen ein

Prognosen für Grünbach gehen an Realität vorbei

Grünbach.

Das Grünbacher Gemeindekonto muss in diesem Jahr mit weniger Einnahmen aus Gewerbesteuern klarkommen als angenommen. Laut Prognose sollten 133.000 Euro fließen. An diesem Ziel schoss die Kommune letztendlich deutlich vorbei. Kämmerer Timo Zimmer bezifferte das Minus zur Gemeinderatssitzung am Mittwochabend auf 43.000 Euro "Das ist schon eine beträchtliche Zahl", sagte er. Offensichtlich wurde die Einnahmenlücke bei einer Haushalts-Bestandsaufnahme, die jedes Jahr am letzten Junitag fällig ist.

Weil die Schätzungen für den Doppelhaushalt 2018/19 aus dem Jahr 2017 stammen, haben sich eine Reihe von Posten geändert. Zu den großen zählt ein Plus: 30.000 Euro stehen zusätzlich für die Betreuung in der Kindertagesstätte zur Verfügung.

Das hat allerdings auch einen Nachteil. Weil die Gemeinde finanziell besser dasteht, vermindern sich die Schlüsselzuweisungen, und zwar um insgesamt 60.000 Euro. Hauptsächlich dafür verantwortlich ist jedoch ein ganz anderer Umstand. Die Schlüsselzuweisungen würden nach der Steuerkraftzahl von 2018 berechnet, erklärte Timo Zimmer. "Und da hatten wir ein relativ gutes Steuerjahr."

Unter dem Strich ergibt sich dann für den Gemeindehaushalt folgende Situation: Bei den Einnahmen stehen 8400 Euro mehr als geplant zu Buche. Gegenüber der Prognose erhöht haben sich aber auch die Ausgaben. Hier sind es 98.000 Euro mehr als berechnet. (dien)

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