Werda will Pauschale verbauen

Zuschuss-Anteil vom Freistaat für 2020 kommt Kindergarten und Vereinen zugute

Werda.

Die Verwendung der letzten Kommunalpauschalen-Rate für Vorhaben in Werda ist beschlossen. Wenn 2020 wieder 70.000 Euro vom Freistaat Sachsen auf das Gemeindekonto eingezahlt werden, sollen Bauarbeiten an der Kita "Waldwichtel", der Erschließungsplan für das Baugebiet Werda-Süd und fünf Vereine profitieren. Die Gesamtsumme durch drei zu teilen, das schlug Bürgermeister Carmen Reiher (CDU) zur jüngsten Gemeinderatssitzung vor und fand damit durchweg Anklang am Tisch.

Der mit 35.000 Euro dickste Brocken wird für die etwa genauso teure technische Erschließung des Baugebietes Werda-Süd reserviert. Ein Planentwurf für die Schaffung neuen Wohnraums auf einem 18.000 Quadratmeter großen Gelände zwischen den Straßen Am Anger, Mittlere Straße, Pfarrstraße und Wacholderstraße existiert bereits. Erschlossen wird es über die hintere Pfarrstraße. Dabei kommt das Geld wie gerufen. Neun Grundstücke sieht der Bebauungsplan vor. Zwei haben nach Worten von Carmen Reiher bereits Interessenten gefunden.

30.000 Euro werden für die Kita als gemeindliche Eigenmittel eingesetzt. Geplant sind ein Um- und Anbau und danach die Zusammenlegung beider kommunaler Einrichtungen der Gemeinde. Der Kotten-grüner Kindergarten "Eimbergzwerge" macht seine Räume im ehemaligen Rathaus frei. Die restlichen 5000 Euro für Vereine sollen intern angelegt werden, sprich Renovierungen oder Neuanschaffungen erleichtern.

Seit 2018 und bis 2020 gewährt der Freistaat Sachsen Orten pro Jahr für die ersten 1000 Einwohner 70 Euro. Folglich liegt die Obergrenze bei 70.000 Euro. Zwar steht den Empfängern die Verwendung frei, allerdings möchte das Land darüber in Kenntnis gesetzt werden. (dien)

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