Bürgerstiftung nimmt noch Anträge an

Premiere in Plauen: Umwelt-Stiftungen aus ganz Deutschland treffen sich

Plauen.

Noch bis zum 30. November können Plauener Vereine, Einrichtungen und Bürger sich um eine Geldspritze der Bürgerstiftung Plauen bewerben. Dann läuft die Frist fürs Jahr 2019 ab. Darüber informierte gestern Beate Schad vom Stiftungsvorstand. Die Stiftung hat nächstes Jahr erneut Geld für gemeinnützige, innovative Projekte aus Plauen zu vergeben: etwa 25.000 Euro. "Wir können vor allem kleinere Projekte fördern", erklärte der Vorstandsvorsitzende Bernd Märtner. Dieses Jahr unterstützte die Bürgerstiftung nach Angaben von Vorstandsmitglied Ilona Gogsch 16 Projekte. "Die Fördersumme können wir aus Zinserträgen des Kapitals realisieren", erklärte sie.

Michael Rannacher überreichte Märtner als Spende den Erlös der Dampfmaschinentage 2017: 261 Euro. Sie fanden durch Vermittlung der Stiftung im Konferenzraum der M&S Umweltprojekt GmbH statt, deren Geschäftsführer Märtner ist - so auch bei der nächsten Auflage am 4. November.

Am Donnerstag und Freitag findet zum ersten Mal in Plauen die Jahrestagung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, Arbeitskreis Umwelt, statt. Thema: nachhaltige Entwicklung in urbanen Regionen. Erwartet werden laut Märtner etwa 50 Teilnehmer aus ganz Deutschland. Am Freitagvormittag können Interessierte zwischen 9.30 und etwa 12.30 Uhr Vorträgen lauschen und Fragen stellen. Unter anderem spricht der Sächsische Umweltminister Thomas Schmidt.

Bei der Tagung im Vorjahr war die Entscheidung zugunsten der Spitzenstadt gefallen: "Wir haben hervorragende Natur um Plauen, Geschichte bis ins Mittelalter, Industrie- und Gewerbegebiete - die Stadt funktioniert durch das, was die Menschen hier erarbeiten", erklärte Märtner einiges, worauf er als Vogtland-Botschafter stolz ist. (em)

Mehr Infos zur Jahrestagung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen sowie zur Bewerbung bei der Bürgerstiftung Plauen gibt es online:

www.stiftungen.org

www.buergerstiftung-plauen.de

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2Kommentare
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    Tauchsieder
    07.10.2018

    Ergänzend wäre noch anzumerken, man sollte sich doch mal um diesen Namen -"Umweltstiftung"- Gedanken machen.
    Für mich klingt dies wie eine Verhöhnung derselbigen, was will man der Umwelt stiften - Gewerbegebiete?
    Wo sind wir hingeraten, ein Schenkelklatscher nach dem anderen, Irrsinn!

  • 2
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    Tauchsieder
    07.10.2018

    Auf welchem Planeten lebt der denn, Zitat: - "Wir haben hervorragende Natur um Plauen, Geschichte bis ins Mittelalter, Industrie- und Gewerbegebiete" -.
    Mitten in Plauen wurde ein geschützter Landschaftsbestandteil am Schlosshang durch einen Stadtratsbeschluss zerstört. Demnächst wird bei Oberlosa wertvolles Ackerland und eine Rückzugsfläche für seltene Tierarten in ein Gewerbegebiet umgewandelt und somit auf ca. 20 ha der Boden versiegelt. Der OB trägt sich mit dem Gedanken an der Schöpsdrehe ein weiteres Gewerbegebiet zu errichten, in unmittelbarer Nähe eine Naturschutzgebietes usw. .
    Haben die Scheuklappen, blenden die völlig die Realität aus, oder dient dieser Verein nur sich zum Selbstzweck?
    Vermutlich stammen sie, wie ich eingangs gefragt habe, vom Planeten Melmac. Dies würde dann auch einiges erklären denn realitätsferner geht es nicht.



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