Diese Schlagzeilen wünschen sich Vogtland-Promis für 2021

Wie optimistisch gehen bekannte Gesichter der Region ins neue Jahr? Die "Freie Presse" hat sich umgehört.

"Für alles, was das Immunsystem stärkt: Mehrwertsteuer gesenkt."

Der Intendant des Theaters Plauen-Zwickau Roland May, 65, vermisst die öffentlichen Fragen danach, wie wir leben und wie wir leben wollen. Nicht zufällig habe ein Spielzeit-Motto "anders leben" geheißen. "Auch Theater stärkt das Immunsystem und wäre von einer Mehrwertsteuersenkung betroffen", so May. (sasch)

"Neue globale Dynamik - in und nach der Corona bedingten Krise."

Frank Meltke, Geschäftsführer der Weltmeister Akkordeon Manufaktur, erwartet für 2021 massive Veränderungen. Auch, oder eben gerade weil Weltmeister trotz seiner Größe weltweit unterwegs sei, werde 2021 eine Herausforderung - und das nicht nur vor dem logistischen Hintergrund. (tm)

"Viele Vogtländische Unternehmen sind stärker als zuvor."

Hagen Sczepanski, Reichenbacher Unternehmer und Präsident der IHK-Regionalkammer Plauen, wünscht sich, dass die Wirtschaft im Vogtland weitgehend unbeschadet aus der Coronakrise hervorgeht. Und nicht nur das. "Einige Unternehmen haben sich jetzt ein zweites Standbein zugelegt, Gastronomen auf Abholservice gesetzt", so Sczepanski. Für 2021 wünscht er sich noch mehr solche Erfolgsgeschichten.(nie)

"Das Reisen für Behinderte nimmt wieder Fahrt auf."

Petra Roth, 57, ist Geschäftsführerin der Elterninitiative Hilfe für Behinderte und ihre Familien im Vogtland. Sie blickt optimistisch nach 2021. Für den Sommer seien bereits Urlaubsfahrten und Freizeiten eingeplant. Denn Disco, Stammtisch, Wanderung, Theater- oder Zumbakurs - gemeinsame Erlebnisse hätten gefehlt. (sasch)

"Es ist so schön, wieder auf der Bühne zu stehen."

Julia Domke, 31, aus Reichenbach stammende Sopranistin, vermisst das Lampenfieber vor ihren Auftritten in der Komischen Oper Berlin genauso wie bei Konzerten mit der Vogtland Philharmonie. "Rock, Pop oder Klassik: Ich singe alles", sagt sie. Zudem würde sie gern in weiteren Filmen mitspielen. (gem)

"Nachfrageboom im Kulturreiseland Sachsen."

Florian Merz, 53, ist Intendant der Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft Bad Elster. Er sagt: "Nach den langen Monaten der Tourismuskrise würde es mich glücklich machen, wenn sich das Kulturreiseland Sachsen durch einen neuen Tourismusboom erholt. Natürlich denke ich hier an unser Bad Elster, aber nur wenn wir hier vor Ort gemeinsam im Herzen Europas agieren, werden wir bundesweit als eine Qualitätsregion wahrgenommen werden. So können wir auch in Zukunft erfolgreich positive Impulse setzen." (hagr)

"Ein ganz normales Jahr."

So sollte 2021 für Rodewischs Bürgermeisterin Kerstin Schöniger überschrieben sein. Sie wünscht sich wieder einen vollen Terminkalender und nicht einen, aus dem alles gestrichen werden muss. Für das Göltzschtal hofft sie, dass alle Projekte und deren Finanzierung auch angesichts der Krise gesichert sind. An erster Stelle steht für sie der Ersatzneubau der Kita in Rodewisch. (lh)

"Eine Renaissance in Rücksicht, Respekt und im füreinander da sein."

Ähnlich wie im Frühjahr sollten für die Auerbacher Pfarrerin Nikola Schmutzler diese Werte in der Krise jetzt wieder in den Vordergrund treten. Aus kirchlicher Sicht wünscht sie sich, "dass wir endlich wieder unbeschwert das Abendmahl feiern können. Das fehlt uns Christen unendlich." Sie freut sich auf alle Überraschungen und Herausforderungen, die 2021 zu bieten hat. (lh)

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