Elf Millionen Euro für Schulen im Vogtland

33 Bildungseinrichtungen erhalten Geld aus neuem Fördermittel-Programm

Plauen.

Der Vogtlandkreis sowie Städte und Gemeinden der Region können aus Steuermitteln in den nächsten Jahren weitere rund elf Millionen Euro in Schulen investieren. Eine Liste mit 33 Einzelmaßnahmen ist durch die Landesregierung in Dresden bestätigt worden.

Größter Posten auf der mit Städten und Gemeinden abgestimmten Investitionsliste ist die Sanierung und der Teilumbau des in Trägerschaft des Landkreises befindlichen Julius-Mosen-Gymnasiums in Oelsnitz für knapp drei Millionen Euro. In die Generalsanierung der Grundschule Am Wartberg in Plauen sollen 2,3 Millionen Euro fließen. Drittgrößte Investition ist die Sanierung der Grundschule Gebrüder Grimm mit Hortanbau in Auerbach für rund 660.000 Euro. Zudem investiert der Landkreis dort 333.000 Euro in einen zweiten Bauabschnitt der Sonnenhof-Schule. Dabei soll unter anderem das Therapiebad der Förderschule für geistig Behinderte saniert werden. Weitere Arbeiten betreffen Sanierungen oder Brandschutzmaßnahmen an Schulsporthallen, Außenanlagen, Horten sowie an Schulhäusern in Adorf, Bad Elster, Eichigt, Hauptmannsgrün, Klingenthal, Lengenfeld, Markneukirchen, Muldenhammer, Netzschkau, Neumark, Pausa, Pöhl, Reichenbach, Rodewisch, Rosenbach, Schöneck, Theuma, Treuen und Werda. Auch Schulen in freier Trägerschaft profitieren von den Steuermitteln. Bedacht sind die Medfachschule Bad Elster, die Montessori-Grundschule Limbach, die Evangelische Grundschule Reumtengrün sowie die Evangelische Oberschule Schöneck.

Im Sommer waren die Rahmenbedingungen des Förderprogramms auf Kritik bei Bürgermeistern der Region gestoßen. Den Kommunen blieb nach Bekanntwerden der konkreten Kriterien nur wenig Zeit, ihre Projekte antragsreif zu bekommen. Das Zeitfenster fiel in die Sommerpause kommunaler Gremien. Zudem konnten nicht alle Kommunen zum Zuge kommen. Im Vogtlandkreis verzichteten daraufhin sieben Schulträger freiwillig, würdigte Klingenthals Bürgermeister Thomas Hennig (CDU), Vorsitzender der Kreisgruppe des Sächsischen Städte- und Gemeindetages, die Solidarität. Neben Falkenstein, Steinberg und Ellefeld seien dies Oelsnitz, Bad Brambach, Elsterberg und Weischlitz gewesen. (mit suki)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...