Elsterberg kürt die lauteste Hupe

Wer hat die schönste, älteste oder lauteste Hupe? Die Sieger beim 5. Ruinenhupen wurden Samstag gefeiert. Beim Motorblock-Weitwurf stellte ein Neuling einen Rekord auf.

Elsterberg.

In mehreren Reihen standen die Fahrzeuge am Samstagnachmittag zum Hupen-Contest auf dem Gelände am Elsterberger Stadion bereit. Dann ertönte das Startsignal. Die Hupen-Jury waltete ihres Amtes. Zu diesem Spaß hatten die Oldtimerfreunde Elsterberg eingeladen.

Insgesamt 50 Motorräder sowie 30 Autos fanden sich zum 5. Ruinenhupen auf dem Platz an der Elsteraue ein. Weil das Areal der Burgruine aufgrund der Sanierungsarbeiten gesperrt ist, fand die Veranstaltung zum zweiten Mal am Ausweichstandort statt.


Während des Treffens stand der Spaß im Vordergrund. Den Pokal für die schönste Hupe erhielt Bernd Kunath. Der Franke reiste aus der Gegend um Forchheim mit einem Trabant nebst Wohnwagen "Dübener Ei" an. Die älteste Hupe präsentierte der Netzschkauer Tobias Bollmann. Er zeigte sich mit seinem Moped "Dürkopp", Baujahr 1924. Mit gemessenen 119 Dezibel brachte der Wellsdorfer Thomas Arzt die lauteste Hupe an den Start. Sie dröhnte an seiner MZ BK 350.

Wer Lust darauf hatte und es sich zutraute, konnte sich in der Disziplin Motor-Weitwerfen ausprobieren. Newcomer Christian Degelmann schleuderte den kiloschweren Motorblock auf die neue Rekordweite von 8,70 Meter. Damit schlug er den Titelverteidiger Matthias Gens. Der Greizer kam diesmal auf 7,52 Meter und wurde Zweiter. Für den Sieger aus den Reihen der Gastgeber war es die Premiere. Zwischen seinen Versuchen zapfte der neue Champion, der noch nicht lang Mitglied im Verein der Oldtimerfreunde ist, fleißig Bier.

Zur guten Stimmung trug DJ Felix Michalski bei. Der Elsterberger legte bis nach Mitternacht zur Aftershow-Party auf. Vereinschef Jan Dörfler freute sich über eine gelungene Veranstaltung. Nicht zuletzt sei dies mit Unterstützung des Elsterberger Ballsport-Clubs (EBC) gelungen. "Der EBC hat uns das Gelände inklusive Toiletten zur Verfügung gestellt." Das Areal mit den guten Parkmöglichkeiten sei bestens für das Oldtimer-Treffen geeignet. Insofern bleibt abzuwarten, ob die 6. Auflage der Veranstaltung überhaupt wieder im Umfeld der Burgruine über die Bühne geht.

Im Kreis der Oldtimerfreunde wird nun ein weiterer Höhepunkt vorbereitet. Am 7. September steigt in Kleingera das Revival der "Waldhäusel-Party". "Da waren früher bis zu 1000 Leute dabei", so Dörfler. Vor zehn Jahren gab es die letzte Party rund um die ehemalige Jagdhütte. Legendär ist die als Bar umfunktionierte Fahrerkabine eines Barkas. "Die kommt wieder zum Einsatz." Aus dem Freundeskreis der damaligen Organisatoren entwickelte sich der Verein der Oldtimerfreunde.

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