Elsterberg will Feste auf 2022 verlegen

Burgfestspiele für übernächsten Frühsommer geplant - Ruinenfest folgt wohl danach

Elsterberg.

Die Elsterberger Burgfestspiele werden auf das Jahr 2022 verschoben. Das hat Bürgermeister Sandro Bauroth (FDP) zur jüngsten Sitzung des Finanzausschusses innerhalb der Diskussion um den Haushalt für das kommende Jahr deutlich gemacht. Dann sollen sie am Ende des Schuljahres stattfinden, plant er, um die Schüler aus den drei Schulen bei den einzelnen Veranstaltungen mit einbeziehen zu können. Dazu will Bauroth Gespräche mit dem Fördermittelgeber führen, um eine Verschiebung der bis 2021 festgeschriebenen finanziellen Unterstützung für die Veranstaltung zu erwirken. In der kurzen Diskussion dazu ging Sven Haller (AHL) mit. Er sagte: "Wir machen erst die Sanierung der Burgruine fertig und organisieren dann die Feste."

Nochmals verschoben wird wohl das eigentlich für 2020 geplante 34. Ruinen- und Heimatfest. Aktuell ist es schon auf August 2021 verlegt. Nun könnte es auch um ein Jahr verschoben werden. "Wir werden im Mai 2021 sehen, was im Sommer ist und dann endgültig entscheiden", meint dazu Bauroth. Er geht aktuell mit 90-prozentiger Sicherheit von einer erneuten Verlegung aus und begründet dies so: "Auf dem über einen Hektar großen Areal der Burgruine kann nicht der gesamte Besucherkreis überblickt werden, auch die Durchführung des Festumzuges wird schwierig." Bauroth bezweifelt, dass dabei das Verhalten der Besucher am Straßenrand in der Freude über das Gesehene coronagerecht sein wird. "So macht das Ganze auch keinen Spaß", fasste das Stadtoberhaupt zusammen. (jst)

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