Freie Fahrt hängt vom Wetter ab

Zwei Abschnitte der Göltzschtalumgehung sind so gut wie fertig. Über die Freigabe wird am 16. Dezember entschieden.

Auerbach.

Die Temperaturen sind derzeit nicht mit dem Bau der Umgehung im Bunde: "Wir sind hier sehr wetterabhängig. Jeder trockene Tag über null Grad zählt jetzt", sagt Isabel Siebert vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv). Passen die Bedingungen, werden noch vor Weihnachten zwei neu gebaute Abschnitte freigegeben. Entschieden wird über die Freigaben am 16. Dezember.

Das Auerbacher Industriegebiet in Rebesgrün wäre dann aus Richtung Rodewisch schneller erreichbar. Denn die Autos bräuchten nicht mehr durch Rodewisch und Auerbach zu fahren. Neu für Kraftfahrer ist außerdem, dass die Obere Bahnhofstraße in Rodewisch mit der Freigabe gesperrt bleibt. Sie wird zu einem Rad- und Gehweg umgebaut.

Vor der Freigabe stehen die Abschnitte zwischen Rodewisch und der Staatsstraße 299 bei Rebesgrün (1820 Meter lang) sowie der Hauptstraße in Rebesgrün und der K 7830 bei Richardshöhe (2570 Meter lang). Dort müssen die Baufirmen noch die Ausstattung installieren. Dazu zählen das Aufstellen von Schutzplanken, Leitpfosten und Schildern sowie das Aufbringen der Markierung. Ursprünglich war die Freigabe am Abschnitt bei Rodewisch für diesen Herbst geplant. Die Entwässerung des Baugrundes hatte aber der Baufirma Probleme bereitet. Ob die Freigabe eher möglich gewesen wäre, wenn es die Probleme nicht gegeben hätte - daran will sich das Lasuv nicht beteiligen: "Das ist reine Spekulation", sagt Isabel Siebert.

Mit den Weihnachtsfeiertagen schicken die Baubetriebe ihre Mitarbeiter voraussichtlich in die Winterpause. Die Firmen nehmen die Arbeit wieder auf, "wenn sicher und dauerhaft bauoffenes Wetter besteht, und sie ihre Mitarbeiter sinnvoll einsetzen können". Das sei im Vogtland in der Regel ab März der Fall. Nach der Winterpause geht es weiter mit dem Bau des ersten Straßenabschnittes zwischen der Anbindung an die bestehende B 169 bei Siebenhitz und der Dorfstädter Straße. Dort wird aber auch jetzt schon hantiert. Nachdem die Bäume auf der künftigen Trasse bereits gefällt worden sind, werden nun die Wurzeln entfernt. Im Zusammenhang mit dem Neubau muss nächstes Jahr im Falkensteiner Kabelwerk eine Produktionshalle abgerissen werden. Die Planungen dazu laufen im Unternehmen bereits.

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