Kampfabstimmung um Amt des Vize-Ortschefs

Rosenbacher Bürgermeister erhält zwei Stellvertreter - Unsicherheit zu Aufsichtsrat der Wohnungsgesellschaft

Rosenbach.

Der Rosenbacher Bürgermeister Michael Frisch hat die neu gewählten Gemeinderäte mit Handschlag auf ihre ehrenamtliche Arbeit zum Wohl der Gemeinde und ihrer Bürger verpflichtet. "Ein Eid ist nicht notwendig, die Verpflichtung gilt als Handschlag. Und das mache ich persönlich", sagte er in der ersten Sitzung der Bürgervertreter.

Dann wurde es spannend bei der Wahl des ersten stellvertretenden Bürgermeisters: "Ich habe einen Vorschlag bekommen und habe auch schon mit ihm gesprochen, dass er es sich vorstellen kann, mein Stellvertreter zu werden - Eberhard Gradl", schlug Michael Frisch vor. Aus dem Gemeinderat kam dagegen der Vorschlag, Norbert Bähren als Stellvertreter zu wählen. Dieser sagte: "Ich bin dafür, es sollte jemand Jüngeres sein. Ich gehöre ja zu den ältesten im Gemeinderat." Als weiterer Vorschlag aus den Reihen wurde Eberhard Prager genannt, der lange Bürgermeister in Leubnitz war. Bei der Frage Frischs nach offener oder geheimer Wahl einigte man sich auf eine geheime Abstimmung. Diese ergab zehn Stimmen für Eberhard Gradl, vier für Eberhard Prager.


Weiter ging es mit der Wahl des zweiten stellvertretenden Bürgermeisters. Hier schlug Frisch Gerd Wunderlich vor. Uwe Ottiger, ein anderer Vorschlag, lehnte selbst aus Zeitgründen ab. Der dritte Vorschlag lautete Eberhard Prager. Die geheime Wahl ging hier mit acht Stimmen zu Gunsten von Eberhard Prager aus - sechs gab es für Gerd Wunderlich.

In der dritten geheimen Wahl ging es um den Aufsichtsrat der Wohnungsbaugesellschaft Syrau. Der Bürgermeister ist in dem Gremium von Amts wegen Mitglied, die beiden bisherigen Mitglieder Eberhard Gradl und Frank Ruttkowski bestätigte der Gemeinderat für das Amt. Als weiteres Mitglied wurden Heike Hanusch und Norbert Bähren vorgeschlagen. In der geheimen Wahl erlangte Heike Hanusch acht Stimmen, fünf gab es für Norbert Bähren sowie zwei Enthaltungen. In Frage gestellt wurde von einem Ratsmitglied, ob ein Sparkassenangestellter auch zukünftig im Aufsichtsrat sein sollte, wie es bisher war. Von möglicher Befangenheit war die Rede. Es war so gewollt, dass ein fachkundiges Mitglied im Aufsichtsrat ist, so Gradl. Der Bürgermeister will sich dazu noch mal in der Kommunalaufsicht beim Landratsamt informieren.

In der Wahl eines Vertreters im Aufsichtsrat der Wohnungsbaugesellschaft Plauen-Land erhielt Bernd Rudert den Zuschlag. (sim )

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