Markuskirchplatz: Denkmalbehörde hat letztes Wort

Aufstellung von Outdoor-Fitnessgeräten geplant - Fläche gilt als Gartendenkmal - Zustimmung aus Dresden nötig

Plauen.

Für das Aufstellen von Outdoor-Fitnessgeräten auf dem Markuskirchplatz in Haselbrunn ist die Zustimmung des sächsischen Landesamtes für Denkmalpflege in Dresden notwendig. Darüber hat die Fachgebietsleiterin Stadtplanung und Umwelt, Birgit Winkler, in der jüngsten Sitzung des Bildungs- und Sozialausschusses informiert. Die Fläche zwischen Seume-, Geibel- und Hans-Sachs-Straße und auch die unmittelbare Umgebung des Gotteshauses gelten als Gartendenkmäler. Jede Veränderung bedürfe deshalb der Genehmigung, sagte Winkler.

Die Fraktion Die Linke hatte das Aufstellen der Geräte vorgeschlagen und bekommt dabei auch Unterstützung aus der Stadtverwaltung. "Wir lassen da nicht locker", versicherte Bürgermeister Steffen Zenner (CDU). Der Stadtteil Haselbrunn sei der Stadtverwaltung sehr wichtig.

Torsten Kleditzsch

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Die Ausschussmitglieder haben einstimmig die Erstellung eines "maßvollen Konzeptes" zur Aufstellung von Sportgeräten für Jugendliche auf dem Markuskirchplatz und die dazu nötige Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalschutz beschlossen. Die Konzepterstellung kostet 2500 Euro. Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass die Prüfung durch die Denkmalschutzbehörde etwa zwei Monate dauert. (pa)

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