Plauener Baubürgermeister zum Abschied: "Wir haben harte Nüsse geknackt"

Nach nur einer Amtszeit scheidet Plauens Baubürgermeister Levente Sárközy diesen Monat aus dem Amt. Er ist mit dem in sieben Jahren Erreichten zufrieden. Dürfen es die Plauener auch sein? Eine Bilanz.

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77 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Interessierte
    26.08.2020

    Wir haben auch so eine schöne Treppe - am Severplatz .

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    joe0959
    25.08.2020

    @Tauchsieder
    Entscheidungen wie den Bau dieser Treppe trifft ein Baubürgermeister nicht alleine. Er kann sicher die Weichen dafür stellen, den Beschluss für den Bau trifft letztendlich der Stadtrat.

    Und dieser wird seit vielen Jahren von der CDU dominiert, die mit dieser Mehrheit leider in erster Linie Ihre parteipolitischen Interessen durchsetzt.

    So spielte offensichtlich auch bei der letzten Wahl des Kulturbürgermeisters, Herrn Zenner, die fachliche Eignung eine untergeordnete Rolle. Es gab damals Bewerber, die zum Wahlzeitpunkt mit größerer Fachkompetenz aufwarteten. Aber Herr Zenner konnte sich dank der Stimmen seiner CDU letztendlich durchsetzen.

    Und ich frage mich, ob es nicht auch der bei der Wahl des Baubürgermeisters vor wenigen Wochen mehr um Parteipolitik als um das Wohl der Stadt Plauen ging.

    Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass (nicht nur ) mit der Wahl des Baubürgermeisters die Gelegenheit genutzt wurde, Herrn Zenner für die Wahl zum Oberbürgermeister im nächsten Jahr in Stellung zu bringen.
    Dazu passt dann auch seine Ernennung zum ersten Stellvertreter des OB mit entsprechender Gehaltserhöhung ab September.
    Bisher war diese Funktion dem jeweiligen Baubürgermeister vorbehalten.

    Und genau dieser Personalrochade stand Herr Sárközy vielleicht im Weg.
    Ganz abgesehen davon, dass er seine Arbeit unabhängig von Parteiengekungel erledigte.
    Allerdings zeigte er Gesicht bei Gegendemos zu Veranstaltungen des III.Weges, was kaum von der Öffentlichkeit wahrgenommen wurde.

    Dass Herr Sárközy hohe Fachkompetenz besitzt, wurde ihm von vielen Seiten bestätigt. Nach Ablauf der Wahlperiode seiner Nachfolgerin, Frau Wolf, dürfte diese altersbedingt aus dem Amt scheiden und Plauen wird wieder einen anderen Baubürgermeister erhalten. Ob dieser erneute Wechsel gut für die Stadtentwicklung ist, dürfte bei der Wahl keine Rolle gespielt haben.
    Aber vielleicht erscheint dann der Bau der Treppe in die Elster in einem anderen Licht.

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    Tauchsieder
    25.08.2020

    So ist das "Bub.......", das Verfallsdatum betrug ziemlich genau 3 Jahre.

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    BuboBubo
    25.08.2020

    'Tauchsieder' zum selben Thema am 24.07.2017 (da klang der Verriss noch etwas anders):

    "Dort wird an diesem noch unberührten Fleck demnächst mit Steuermitteln eine öffentliche Hundetoilette oder ein Platz für Saufgelage entstehen und damit die Ruhe und Rückzugsfläche für Kormorane, Eisvogel, die Wasseramsel und in der kälteren Jahreszeit auch Gänsesäger, Schellente, sogar Zwergsäger zerstört."

    Wer dort öfter mal vorbeikommt und die Augen offenhält, wird feststellen, dass das Gelände besonders bei schönem Wetter recht gut besucht ist. Vor allem Familien mit kleineren Kindern finden sich häufig ein und nutzen auch den dort befindlichen Spielplatz. Hunde sind zuweilen auch dabei.
    Und das von unseren Steuermitteln!

    Ob der "Stadtstrand" direkt gegenüber der B173 so viel leiser ist als diese Elsterterrasse, darf man bezweifeln. Und: Vom Altmarkt, dem Zentrum der Stadt Plauen, sind es 500 m Luftlinie sowohl bis zu dem einen als auch bis zu dem anderen Ort.

    Die Idee, beide Punkte über eine wiederbelebte Elsteraue miteinander zu verbinden, wird zu einer deutlichen Aufwertung dieses einstmals boomenden und später vernachlässigten Stadtquartiers führen. Schon der Radweg gegenüber hat das gezeigt. Auch dort reihen sich übrigens Plätze für Saufgelage und Hundetoiletten in dichter Folge aneinander.

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    Tauchsieder
    25.08.2020

    Auch die Lage der Treppe ist grandios "West......", direkt neben der "Gösselbrücke", der B92, eine der meistbefahrenen Straße in Plauen. Sehr idyllisch gelegen, lädt zum Verweilen ein, perfekter Picknikplatz mit verkehrstechnisch zentraler Anbindung.
    Ein Projekt ohne H... und Ver..... .

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    Westiefan
    25.08.2020

    Dem kann ich nur zustimmen. Noch heute frage ich mich, wie man dieses Ding fast außerhalb Plauens bauen konnte. Die Bürger wollen IN der Stadt leben und nicht außerhalb. Wenn der Herr Baubürgermeister mal genau hingesehen hätte, hätte er bemerken müssen, dass die Elster gleich neben dem Stadtstrand gefragt ist. Dort hätte die Treppe hingepaßt und wäre auch angenommen worden. Schade um das schöne sinnlos verbaute Geld. Damit hätte man einige Bürgersteige, auf denen man sich fast die Knochen bricht, sanieren können.

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    Tauchsieder
    25.08.2020

    Ein schönes Beispiel dieses Bild mit dem Baubrg.m.. Eine Treppe ins nichts, besser gesagt in die Elster. Eine halbe Million € für dieses "grandiose" Projekt gingen hier die Elster runter. Vielleicht waren es auch diese Entscheidungen die manche süß-sauer aufgestoßen haben.
    Eberwein hatte seine Gehwegplatten auf der Neundorfer Str., Sakozy seine Treppe ins nichts. Mal sehen was sich jetzt Fr. Wolf für Denkmal baut?