Waldhaus Reusa kostet 260.000 Euro

Plauen.

Der Weg für den Verkauf des sanierungsbedürftigen Reusaer Waldhauses ist frei. Der Stadtrat bestätigte am Dienstag fast einstimmig, das Gebäude samt dem 2080 Quadratmeter großen Grundstück an die Interessenten Martin Reißmann und Sebastian Höfer zu veräußern. Sie hatten nach der Ausschreibung das Höchstgebot von 260.000 Euro eingereicht. Für den Fall, dass "sich noch ein Haar hereinzieht", wie es Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer (FDP) salopp formulierte, steht mit Gerd Ratzka ein zweiter Interessent bereit. Er hatte das zweithöchste Angebot vorgelegt. Das vor 108 Jahren als Vereinsheim der Naturfreunde errichtete Reusaer Waldhaus in exponierter Lage mit Blick über Plauen wurde später als Jugendherberge und zuletzt als Lokal genutzt. CDU-Fraktionschef Jörg Schmidt sagte, die Stadt habe Pächterin Heike Windisch zu danken, die das Haus trotz schwieriger Bedingungen 16 Jahren lang führte. (ur)

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