Angaben zur Horten-Investition auf später vertagt

Wie viel kostet das Landratsamt? Landrat will zur nächsten Bau- und Vergabeausschuss-Sitzung Zahlen vorlegen

Plauen/Reichenbach.

Die für Montagabend im Bau- und Vergabeausschuss des Vogtlandkreises geplante Information über die Baukosten für das Landratsamt in Plauen ist entfallen. Kreisrat Ulrich Lupart (AfD/DSU-Fraktion) fragte Landrat Rolf Keil (CDU), wieso das Thema nicht auf der Tagesordnung stand und wann er dies nachholen werde. "Sobald es vorliegt", antwortete Keil und kündigte Informationen für die nächste Sitzung des Gremiums an. Er müsse zunächst mit Dezernent Helmut Meißner Rücksprache halten und wolle nichts vorlegen, das neue Fragen aufwirft, sagte der Landrat im Ausschuss.

Zum Jahreswechsel 2016/17 war die Kreisbehörde am Standort des ehemaligen Kaufhauses Horten eingezogen, belastbare Angaben zu den tatsächlichen Investitionskosten wurden noch nicht vorgelegt. Die Verantwortlichen tun sich schwer mit der Einordnung von Zahlen und rechnen gern auch das Parkhaus heraus, das jedoch Bestandteil des vom Freistaat und von der Stadt Plauen mitgetragenen Vorhabens ist.

Die 50-Millionen-Euro-Grenze fiel 2016. Als erste Kostenberechnung und Bezugsgröße wird meist die Summe von 38,6 Millionen Euro genannt. Keils Amtsvorgänger Tassilo Lenk (CDU) hatte das Projekt mit 28 Millionen Euro in die Öffentlichkeit gebracht und erklärt, es werde bei 30,8 Millionen Euro gedeckelt und gebe "keinen Cent mehr". (ur)

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