Anschlag beim VSTR: Ermittler noch vor Ort

Rodewischer Baubetrieb erfährt Zuspruch von Partnern und Politikern

Rodewisch.

Auch wenn die Freigabe des Tatortes durch die Polizei am Mittwoch noch ausstand: "Auf einem großen Teil des Betriebsgeländes können sich die Mitarbeiter wieder uneingeschränkt bewegen", sagte Jürgen Rannacher, Vorstand der VSTR AG. Auf dem Gelände des Rodewischer Baubetriebes an der Straße waren in der Nacht zu Dienstag vier Baumaschinen und Lkw in Flammen aufgegangen. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Tom Bernhardt, Pressesprecher des Landeskriminalamtes (LKA) Sachsen, erneuerte am Mittwoch den Zeugenaufruf zur Brandstiftung in Rodewisch. "Bislang sind bei uns keine Hinweise eingegangen." Jeder Hinweis könne helfen, den Tätern auf die Spur zu kommen. Mit ersten Ergebnissen der kriminaltechnischen Untersuchungen, etwa zu den verwendeten Brandsätzen, sei Ende der Woche zu rechnen.

Auf brauchbare Ermittlungsergebnisse hofft man auch beim VSTR. "Die Bildung der Sonderkommission signalisiert uns, dass es in der Politik ein ernsthaftes Bemühen gibt, dass sich solche Vorfälle nicht wiederholen", sagte Jürgen Rannacher. Positiv habe er nicht nur Wortmeldungen von Politikern aus der Region aufgenommen. Einige hätten sich auch persönlich bei ihm gemeldet. "Das waren Anrufe aus echter Betroffenheit", so Rannacher.

Unterdessen erhält der von dem Brandanschlag betroffene Baubetrieb Hilfsangebote von Geschäftspartnern und Betrieben der Branche. "Das reicht von der Anfrage 'Wie können wir euch helfen?' über das Angebot für Ersatzfahrzeuge bis zur Zusage für die bevorzugte Belieferung mit Ersatzteilen", ist der VSTR-Vorstand beeindruckt. Nach seinem Kenntnisstand könne einer der zwei durch Feuer beschädigten Bagger repariert werden, einer sei ein Totalschaden. Von den drei Werkstattwagen sei einer kaputt, aber zu reparieren. Die Zugmaschinen brannten beide völlig aus, aber von den Sattelaufliegern sei nur einer beschädigt. "Und auch den können wir in unserer Werkstatt reparieren."

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