Belasteter Aushub wird bald entsorgt

Netzschkau.

Mit Plastikplanen abgedeckte Haufen im alten Steinbruch oberhalb der Tankstelle in Netzschkau sorgen weiter für Bürgerfragen. Bereits vor einem Jahr hatte Bürgermeister Mike Purfürst (Gewerbeverein) erklärt, dass die Firma Loebel Bau dort Erdmassen vom Bau der Foschenrodaer Straße zwischenlagert. Dabei handelt es sich um radioaktiv kontaminiertes Wismut-Material, wie es häufig beim Straßenbau bis zur Wende 1989/90 verwendet wurde. Eine akute Gefahr für Anwohner gehe davon nicht aus. Das Material werde von Experten beprobt und dann zur Sonderabfalldeponie Cröbern bei Leipzig gebracht. Der Aushub von 2018 sei bereits entsorgt. Purfürst: "Was jetzt da liegt, fiel im Spätsommer im 2. Bauabschnitt im Oberdorf an. Bei der jüngsten Bauberatung wurde angesprochen, dass auch dieser Aushub bald weg kommt." (gb)

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