Duckomenta: Positive Bilanz gezogen

Resümee zur Entenschau im Vogtlandmuseum

Plauen.

Noch ist die "Duckomenta" im Vogtlandmuseum nicht zu Ende, doch es ist Zeit für eine Zwischenbilanz. Wie haben die Plauener die etwas andere Weihnachtsschau bisher aufgenommen? Museumschef Martin Salesch sagt auf Nachfrage von "Freie Presse", es sei eine überwiegend positive Resonanz zu verzeichnen: "Der Trick, den Leuten auf unkonventionelle Art Kunstgeschichte zu vermitteln, Jüngeren und Älteren, hat funktioniert."

Das Projekt der Berliner Künstlergruppe Interduck reist seit gut 30 Jahren durch Deutschland und Europa. Goethe, Che Guevara, Frida Kahlo oder Mona Lisa mit Entenschnabel werden seit November auch in Plauen ausgestellt - 140 Objekte sind in die Weihnachtsschau eingebettet. Salesch weiß, dass er und sein Team den einen oder anderen Besucher damit vielleicht etwas provoziert haben. "Das taten wir bewusst. Provokation ist ein Grundgedanke der Schau", so Salesch.

Zwischen Neunerlei, Tannenbaum, Engeln und Eisenbahn verstecken sich die Schnabeltiere à la Donald Duck. Deren Schöpfer Walt Disney soll sich unter anderem vom Krebeser Märchenillustrator Hermann Vogel inspiriert haben lassen, wodurch der Vogtland-Bezug gegeben sein dürfte. Dennoch vermissen manche treue Museumsgänger die herkömmliche Weihnachtsschau. Das nächstes Mal werde es aber genau das mit "Bräuchen im Vogtland" wieder geben, so Salesch. Bis zum 26. April wird im Museum noch weiter geschnattert. (sasch)

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