Gegenwind aus Schneidenbach für Windradpläne an der A 72

Glitzner-Brände, Gewerbegebiets-Erweiterung - Ortschaftsrat und Bürgern reicht's offenbar: Schneidenbach ist laut Umfrage gegen ein größeres Windrad. Der Anlagenbetreiber informiert indes ab Montag über Planungsdetails - zunächst nichtöffentlich.

Schneidenbach.

Die im Dezember öffentlich gewordenen Pläne der Firma Windstromer für die Errichtung einer weitaus größeren Anlage an ihrem Windradstandort im Gewerbegebiet an der A 72 stoßen in der Nachbarschaft des 2002 errichteten Windrads nicht auf Gegenliebe. Wie der Schneidenbacher Ortschaftsrat informiert, sind die Einwohner gegen den Bau einer neuen Anlage mit einer Nabenhöhe von 160 und einem Rotordurchmesser von 138 Metern. "Wir sind genug gebeutelt, jetzt reicht's. Einwohner und Rat sind gegen die Anlage", sagt Ortsvorsteher Jens Groschopf und legt Zahlen einer Umfrage im Ort vor.

Demnach sprachen sich 94 Prozent der Umfrageteilnehmer gegen eine größere Anlage aus, sechs Prozent befürworteten die Ausbaupläne. Bei der vom Ortschaftsrat initiierten Stimmungserhebung waren 282 Umfragebögen an die Wahlberechtigten des Ortes ausgegeben worden. Die Beteiligung lag mit 162 Bögen bei etwa 57 Prozent. "Uns ist wichtig, dass diese Willensbekundung im weiteren Verfahren zur Kenntnis genommen wird", sagt der Ratschef. Gleichwohl sei sich der Rat im Klaren, dass das Ergebnis keinen direkten Einfluss auf den Genehmigungsprozess hat. "Deswegen werden wir unsere Position mit einer Petition etwa an Stadt und Genehmigungsbehörde untermauern."

Den Schneidenbachern geht es mit der ablehnenden Haltung indes nicht allein ums Windrad. "Das Gewerbegebiet rückt immer weiter an unser Dorf heran, ein Ende der Expansion ist nicht absehbar. Offenbar interessiert die Lebensqualität bei uns keinen", sagt Rat Herbert Krause auch im Hinblick auf den Müllstandort im Dorf. Die Belastung durch Brände sowie die nervenden wie nicht ungefährlichen Transporte durchs Oberdorf spricht auch der Ortschef an: "Dazu kommt der Lärm von der A 72. Die Belastung ist insgesamt schon hoch. Wir wollen sie jetzt nicht noch mehr steigern."

Nicht wenige Schneidenbacher seien zudem von den Emissionen des Windanlagen-Standorts Pfaffengrün betroffen. "Die Lichter haben einige nachts in der Schlafstube", berichtet Jens Groschopf. Ein im Vergleich zum alten Windrad mehr als doppelt so großes sei auch ein Argument gegen neue Zuzüge, sagt Ortschaftsrätin Katrin Jäkel: "Gerade durch Zuzug haben wir wieder mehr junge Leute im Dorf und auch mehr Geburten. Diesen Trend wollen wir gerne fortgesetzt sehen."

Für die Firma Windstromer, die einen Antrag auf immissionsschutzrechtliche Genehmigung der neuen Anlage beim Landratsamt eingereicht hat, ist dieser Gegenwind neu. "Wir wollen aber mit allen ins Gespräch kommen und unsere Pläne detailliert erläutern", sagt Projektkoordinatorin Dagmar Bergert. Man plane keinen neuen Windpark, sondern "einen optimierten Standort", der im Vergleich zur vorhandenen Anlage einen achtfachen Energieertrag ermögliche. Den Auftakt ihrer Informationsoffensive macht die Firma am Montag in der Sitzung des Technischen Ausschusses in Reichenbach. Das Thema wird dort nichtöffentlich besprochen, im Anschluss soll es öffentliche Diskussionen in Gemeinde- und Ortschaftsräten geben. In Rotschau, das wie Schneidenbach und Unterheinsdorf aufgrund von Abstandsregelungen von den Plänen berührt wird, gibt es laut Ortsvorsteher Veit Bursian "noch keine abgestimmte Einschätzung" zum Vorhaben. In Heinsdorf, sagt Bürgermeisterin Marion Dick, stehe die Meinungsbildung ebenfalls noch aus. Auch Reichenbach will der Diskussion in den städtischen Gremien nicht vorgreifen. "Wir sind jetzt in der Prüfphase", sagt Sprecherin Heike Keßler.

34Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Tauchsieder
    23.01.2020

    Ich möchte mal sagen "cn3.....", eigentlich nur Bla, Bla. Wenn es ihre Meinung ist, schön für sie. Zuviel Text für nichts!

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    cn3boj00
    23.01.2020

    @tauchsieder, bisher wurden immer nur so schwammige Formulierungen gebraucht wie "Gesundheitsgefährdung" oder Naturschutz. Das sind für mich keine konkreten Argumente, sondern bloß Nachgeplapper irgendwelcher Propaganda. Klar, Grundstücksspekulanten haben womöglich ein Problem, aber das hebt mich nicht an. Ich hab mein Grundstück zum Wohnen, und die 3 Windräder in "unmittelbarer" Nähe merke ich quasi nicht. Wobei man darüber diskutieren könnte, ob man einen Ort, zu dem man 15 Minuten laufen muss, noch als unmittelbare Nähe bezeichnen kann.
    Jedenfalls gibt es bis jetzt keine einzige belastbare wissenschaftliche Untersuchung, die Gesundheitsprobleme durch Windräder erkennen lässt. Welche sollen das auch sein? Lärm? Gesundheitsgefährlicher Lärm beginnt ungefähr beim Rasenmähen des Nachbarn. Wir haben etwa im gleichen Abstand wie die Windräder die Autobahn. Also die Autobahn hört man deutlich, aber nicht so dass es störend wäre. Windradlärm ist Fehlanzeige. Noch so eine tolle Gefahr: Schattenwurf. Also bei mir macht jeder Apfelbaum im Garten mehr Schatten als ein Windradmast in 1km Entfernung. Und das Apfelbäume gesundheitsgefährlich sind habe ich noch nicht gehört.
    Der größte Witz ist das Naturschutzargument mit den 100000 toten Vögeln. Denn hier reden wir über weniger als ein Promille aller toten Vögel. Die europäische Vogelpopulation ist in den letzten Jahren um ca. 50% geschrumpft. Mit Abstand Hauptursache ist das Vernichten der Nahrungsgrundlagen durch die intensive Landwirtschaft. Selbst durch Katzen sterben 1000mal mehr Vögel als durch Windräder, ebenso durch den Verkehr sowie Verglasungen. Jeder Flugzeugpropeller schreddert ein Mehrfaches an Vögeln als ein Windrad. Wo ist der Protest dagegen, wenn das glaubwürdig sein soll? Die Wahrheit ist doch eher, dass den Windradgegnern der Artenschutz am A... vorbei geht.
    Das alles sind meiner Meinung nach bewusst gestreute Argumente von Energie-, Verkehrs-, Bau- und Agrarlobby, die von bestimmten Kräften aufgegriffen und politisch verwertet werden. Nichts davon hat wirklich Hand und Fuß und ist mit gesundem Menschenverstand vereinbar, es sei denn, Sie liefern ein paar wirklich belastbare Tatsachen, welche diese Antiwindkrafthysterie erklären könnten.

  • 2
    5
    Tauchsieder
    23.01.2020

    Das von ihnen angesprochene "....wo liegt das Problem.... " wurde hier doch schon sehr oft angesprochen und bis ins Letzte durchgekaut. Unter anderem kommt dies einer Enteignung gleich. Wer bewusst neben einem Windradstandort baut hat sich für diesen Standort entschieden und muss mit den Auswirkungen leben. Der der schon vor längerer Zeit gebaut hatte, man ihm in unmittelbarer Nähe und 750 Meter sind unmittelbar solche Anlagen jetzt vor die Nase setzen will, wird dies völlig anders sehen. In dem Augenblick des Baus dieser Anlagen sinkt der Wert der Immobilie. Ganz abgesehen von den gesundheitlichen Auswirkungen.
    Aber wie schon eingangs gesagt, dies wurde hier schon oft angesprochen.

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    Nixnuzz
    23.01.2020

    @cn3boj00: Es war wohl etwas zu symbolisch, diese Umschreibungen zu wählen. Richtig ist wohl ihr Hinweis auf nicht abgenommenen Strom. Umgekehrt meine Verweise auf "Freiland" für WKA's oder Solaranlagen. Methode und Standort obliegen doch nahezu ausschlieslich dem Einfluß von Bürgernähe und verwendeter Technik. So wie es jetzt abläuft kommt der Strom nur aus der Steckdose - die Herstellung und Weiterleitung nicht an meinem Gartenzaun. In Spanien steht wohl eine Dampfturbine mit einem Hitzekessel mit Sonnenbestrahlung auf einem Turm und Umlenkspiegeln. Es geht - nur nicht bei uns. Solarzellenfelder gehen - bloß nicht bei uns. Ausnahmen siehe Brand-Erbisdorf. WKA's nur auf See - nur nicht im Binnenland. Ausnahmen siehe bei Eisenach. Der Begriff: "Made in Germany" stammt aus dem Umfeld von Manchester, weil unsere billigeren Produkte dort nicht immer den gewünschten Standart aufwiesen. Heute ein Wertbegriff. Bürokratie und Verweigerung sind über uns mittlerweile im Ausland auch ein "Wertbegriff". Ob wir damals wie die Niederländer mit ihren Wind-Wasser-Pumpen mit teilweiser Kaskadenanordnung auch Land trocken gelegt hätten oder den Wind nur zum Segeln oder Wäschetrocknen missbraucht hätten - oder zum Trocknen der Widerspruchseinschreiben? Ich wünsche mir hier und jetzt ein etwas weniger Steuerbelastetes Energie-Erzeugungs-Gesetz für den Privatmann, um ein paar (mehr) Solarplatten aufs eigene Dach legen zu können. .:-(

  • 4
    2
    cn3boj00
    22.01.2020

    @tauchsieder: richtig, Energie ist nicht erneuerbar. Auch wenn wir Biomasse verbrennen, die vorher CO2 gespeichert hat: es entsteht nun mal und gelangt in die Atmosphäre. Ökologisch sinnvoll ist das nur, wenn wir das CO2 danach wieder rausbekommen, und da ist es egal ob das CO2 vor Millionen Jahren in der Kohle oder vor 50 Jahren im Baum gebunden wurde. Das wird oft vergessen. Aber wir reden ja hier auch nicht über das erneuern. Sondern darüber, wie Energie möglichst emissionsarm erzeugt wird.
    Übrigens stehn derzeit die meisten Windräder nicht still, weil zu wenig Wind weht, sondern weil ihr Strom nicht abgenommen werden kann.
    Und leider hilft das Philosophieren über volkseigenes Eigentum, Masterpläne oder Glashütter Uhren nicht, um die Frage zu beantworten: worin besteht das eigentliche Problem eines Windrades in 750 oder 1000 Meter Entfernung? Könnte man zur Sache zurückkommen und diese Frage endlich beantworten?

  • 3
    3
    Tauchsieder
    22.01.2020

    Last doch hier bei der ganzen Diskussion bitte das Wort "erneuerbar" weg.
    Dies ist ein physikalischer Fauxpas, Energien erneuer sich nicht!

  • 3
    4
    ralf66
    22.01.2020

    @Lexisdark, na dann forscht mal schön weiter, 18 Jahre sind ja noch Zeit, 30 Jahre sind schon verstrichen, die Windräder hat man in dieser Zeit immer besser optimiert in der Leistung, man hat es nur noch nicht fertig gebracht, dass dem Wind zu erklären, dass er jetzt dauerhaft stark weht um dauerhaft gut und ausreichend Energie erzeugen zu können, oder Variante 2, Speicher zu entwickeln. Noch einmal, ohne das wieder erneuerbare Energieträger einen Speicher haben der es ermöglicht, ausreichend Energie zu speichern kann man mit diesen Anlagen nicht konstant, ausreichend und sicher Strom erzeugen. Warum kaufen Sie sich kein Windrad für Ihre eigene Stromversorgung zu Hause, kappen die Leitung und trennen sich vollständig vom Energienetz, probieren Sie's doch einmal aus und teilen Sie uns danach mit, ob Sie auch bei Windstille oder Flauten ausreichend Strom haben, oder Solar wie es ist im Winter ab 16:30 Uhr bei wo es dunkel ist Dunkelheit .

  • 6
    4
    Lexisdark
    22.01.2020

    Nicht wegen Leuten, die Alternativen suchen, welche stark vom alten System abweichen, wird Deutschland Probleme haben. Sondern wegen Ewiggestrigen wie Ralf66. Neue Denkweisen und Erfindungen kommen von Leuten, die auch Bewährtes komplett in Frage stellen. Lithiumbatterien gibt's Jahrzehnten, aber erst jetzt explodiert die Forschung geradezu. Auch wenn nicht jede Idee umsetzbar ist, gibt es Fortschritte. Auch bei der Energieerzeugung und - speicherung. Wer aber nur auf AKW und Kohle setzt, hat natürlich was dagegen.
    Und kommen Sie mir nicht mit Brüterreaktoren.

  • 3
    5
    ralf66
    22.01.2020

    @Vogtländer3110, ihr lustiger Energiemix aus der Hausgerätetechnik ersetzt keine 17 Atomkraftwerke und 130 Kohlekraftwerke, nichts von dem Gerassel ist für den Großeinsatz Strom gleichmäßig und ausreichend herzustellen geeignet und wird in 18 Jahren technisch ausgereift sein, was wollen Sie denn z. B. Wasserstoff in Massen herstellen, wenn das sich nur unter großen Verlusten speichern lässt unsinnig, Pumpspeicherwerke hat man in Deutschland mit der grünen Lobby auf das Abstellgleis geschoben, Neubauten lohnen sich in Deutschland nicht und das wird sogar europaweit schwer. Wissen Sie was in 18 Jahren über den innereuropäischen Energiemarkt, für das innereuropäische Ausland gut laufen wird, den fehlenden Strom Dank dieser jetzt in Deutschland in die Wege geleiteten Energiepolitik zu liefern und zwar wird das sauberer Kohle und Atomstrom sein, daß bei und das Licht nicht ganz ausgeht.

  • 4
    0
    Nixnuzz
    22.01.2020

    @Vogtlander3110: Stimme ihren Ausführungen absolut zu. Schätze nur, das sowas ins Reich der positiven Träume fällt. Wie soll in dieser real existerenden politföderalen Diffusionsstruktur bereits etwas über minimalste Einflußgrenzen - sei es Parteien oder geografische Grenzen hinweg - derart gemeinsam funktionieren? Wieviel "Aufbau Ost" konnte damals nach der Wende umgesetzt werden, weil "Volkseigenes Eigntum" in einen "anderen Staat überführt" wurde? Bahn und Autobahn. Wieviele Projekte scheitern heute weniger an der Finanzierung oder fehlenden Umsetzern als an dem Hickhack drum herum? Wieviele Rechtsansprüche wurden "bereinigt" - zum Wohle des Volkes? Wenn erforderliche "Masterpläne" wie zum Klimaschutz in einen DIN A 4-Umschlag passen und jeder der davon Tangierten dies als einfach nicht machbar tituliert? Wenn Viele Demokratie als Einbahnstrasse zu Ihren Gunsten verstehen und dies vehement einfordern und bei Nicht-Erfolg die blaue Karte ziehen. Keine Ahnung, wer Erfinder der Bemerkung in den USA war, aber: "Frag nicht was der Staat für Dich tun kann, sondern frag, was Du für den/diesen Staat (Gemeinschaft) tun kannst!" "Dagegen" ist wohl die einfachste und klareste Entscheidung. Wer braucht schon eine Armband-Uhr aus Glashütte im Gegenwert eines 2-Familiehauses, wenn ein Stock im Freien hingestellt und 3 Markierungen beim Sonnenlauf produziert: Aufgang - Mittag - Untergang. Irgendwo zwischen diesen Extremen müssen wir uns entscheiden..

  • 5
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    Vogtlander3110
    21.01.2020

    Die Energiewirtschaft der Zukunft wird wesentlich komplexer als die derzeitige, in der die verschiedenen Teilnehmer getrennt voneinander agieren. Dabei wird die erneuerbare Elektroenergie die Basis für alle Bereiche von Industrie, Wirtschaft, Verkehr und Wärmeversorgung. Das Schlüsselwort dafür ist Sektorkupplung. Durch das intelligente Vernetzen von Erzeugung und Verbrauch, die verschiedensten Arten der Speicherung (Batterien, Wärme, Pumpspeicher, Druckluft, Schwungmasse, Umwandlung in Wasserstoff, Gas, synth. Treibstoffe usw.), sowie der teilweisen Rückumwandlung in Strom/Wärme und den Einsatz energieeffizienter Technik (Wärmepumpen, Kraft-Wärmekopplung) kann der wesentliche Teil der Energeiversorgung abgesichert werden. Der Rest wird über den innereuropäischen Energiemarkt geregelt. Dafür werden die fossielen Energieimporte so gut wie wegfallen.

  • 3
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    ralf66
    20.01.2020

    @cn3boj00, eine Ergänzung, ich lese immer nur wie und wann man aus der Kohle- und Kernenergieverstromung aussteigen will, was das kostet und wie man andere neue Industrien in den betroffenen Gebieten ansässig machen will. Ich lese nirgendwo konkret, mit welchen neuen Energieträgern nach dem Ausstieg aus Kohle- und Kernenergie Strom gemacht werden soll, der Strommix, welche Energieträger wie verteilt Strom erzeugen, z. B. 60% Windenergie, 40% Solarenergie, oder eine ganz anderer Mix, was weiß ich was, ob die neuen Anlagen zur Stromerzeugung die alten in der Leistung vollständig ersetzen, ob Deutschland mit den neuen Anlagen in der Lage ist weiterhin selbstständig, ausreichend, sicher Strom erzeugen kann, oder ob wir in der Zukunft Strom importieren müssen, ich lese aber nichts darüber, können Sie mir da weiterhelfen, wie unsere neue saubere wieder erneuerbare Energie der Zukunft aussehen soll, 18 Jahre ist noch Zeit, dann muß die Sache laufen?

  • 3
    4
    ralf66
    20.01.2020

    Der tote Daumen könnte mir einmal seine technische Neuerung oder Variante erklären??????????

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    ralf66
    20.01.2020

    @cn3boj00, mag sein, daß nicht alle Zahlen brandneu sind, wie geht das ohne Atom- und Kohleenergie Strom zu machen, wollen Sie immer wieder wissen, klar geht das aber nicht konstant, daß es konstant wird muß dann die fehlende Energieleistung bei Dunkelheit und Windstille aus dem Ausland importiert oder Speicher entwickelt werden.

  • 4
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    Tauchsieder
    20.01.2020

    Und übrigens wird "Wiso" mit - ie - geschrieben "cn3....". Immer schön den Ball flach halten, sie wissen doch das mit dem Finger auf andere zeigen !?
    D tut auf dem Rücken der anderen europ. Länder eine Energiewende vollführen und hofft beim eventuellen Scheitern auf deren Unterstützung. Kein weiteres europ. Land vollführt eine solche Transformation. Geht es schief, oder läuft nicht so wie man es sich erhofft, hat der Eine wenigstens noch Kohlestrom, der Andere Atomstrom und der Rest irgendetwas anderes.
    Würde Europa im gleichem Maßstab seine Energiewirtschaft so umbauen wie hier, käme auf uns ein gewaltiges Problem zu. Das nenne ich mal Rücksichtnahme auf andere.

  • 5
    4
    cn3boj00
    20.01.2020

    @ralf: Ihre Infos sind etwas veraltet, In Dänemark sind noch 3 Kohlekraftwwerke a netz, Esbjerg, Nordjütland- und Fünenwerk. Die gehen 2023, 28 und 30 vom Netz. Bestätigt von einer liberalkonservativen Regierung, die sogar einen Klimaminister hat. Holland hat zwei KKW, vion denen einss bereits stillgelegt ist und das zweite folgen wird. Von den Kohlekraftwerken sind aktuell nur noch 4 am Netzt, die bis 2030 abgeschaltet werden.
    Also, wie geht das? Sie behaupten doch immer, ohne Kohle und/oder kernenergie geht es nicht? Den Beweis haben Sie nicht geliefert!
    Und leider können Sie mir auch die echten Probleme eines Windrades nicht nennen. Wiso ich darauf komme? Weil es in dem Artikel doch darum geht, ein einzelnes Windrad durch ein größeres zu ersetzen, was die Menschen und auch Sie nicht wollen. Deshalb hätten mich mal konkrete Argumente interessiert. Schade dass da nichts kommt. Wie würde es denn aussehen, wenn man die Menschen vor die Alternative stellt: wir bauen hier entweder einen Windpark, ein Kohlekraftwerk oder ein KKW?

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    OlafF
    19.01.2020

    Wenn Stromerzeuger aus Kernkraft und konventionellen Kraftwerken am Markt vorbei nur liefern dürfen, wenn Sonne und Wind fehlen, so hat dies auch nicht recht viel mit Marktwirtschaft zu tun. Die Betriebskosten und Personalkosten sind trotzdem da.Damit wird automatisch der konventionell erzeugte Strom teurer. Die intensivierte Polibürokratie der EU liefert mit dem neuen Strahlenschutz die Garnitur für die "Henkersmahlzeit " und die politische kalkulierten Entscheidung gegen den Erhalt der Kernkraft taten ihr übriges. Ob der Weg mit der Brechstange, die Versorgunssicherheit ohne teure Importe von Atomstrom aus dem Ausland und teure Negativpreise an den Strombörsen sichert, bleibt fraglich. Aber weiter so, vorwärts immer , rückwärts nimmer...Irgend wie geht's schon weiter und wenn die nächsten Billionen alle sind, werden neue gedruckt. Wen kümmert es schon?.

  • 5
    5
    Vogtlander3110
    19.01.2020

    Mittlerweile sind die Stromgestehungskosten der Windenergie so niederig wie beim konventionell erzeugten Strom. Aber mit den entscheidenden Vorteilen: kein zusätzliches CO2, kein radioaktiver Müll und Wertschöpfung vor Ort. Der Strom aus neuen Atommeilern ist mittlerweile doppelt so teuer und es gibt weltweit keine Versicherung die das Risiko von Atomkraftwerken finanziel absichert. Selbst die Großen deutschen Energiekonzerne wollen nichts mehr von neuen Atomkraftwerken wissen. Nur in Ländern wo staatlich verordnete Garantieabnahmen zugesichert werden, wird noch in Atomkraftwerke investiert. Doch auch hier ist keine Risikoabsicherung durch die Betreiber gegeben. Im Schadensfall leiden und sterben Menschen und die Allgemeinheit bezaht. Selbst den Rückbau von Kernkraftwerken muss die Allgemeinheit bezahlen. Wer hier noch von Marktwirtschaft spricht und so etwas weltweit für zukunftsfähig erklärt, verweigert sich bewust der Realität oder verfolgt andere Interessen. Die rasente Entwicklung der Erneuerbaren sowohl bei der Leistungssteigerung als auch bei den Erzeugungskosten bietet uns die Chance unseren Wohlstand zu sichen und zu mehren, ohne uns an den nächsten Generationen zu versündigen.

  • 6
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    ralf66
    19.01.2020

    @cn3boj00, wie bei Ihnen immer wieder die gleiche Leier. Wenn Sie schon anderen weiß machen wollen, daß einige Länder in Europa ohne Kohle- und Kernkraft auskommen, dann wäre es gut zu schreiben, mit was die Ihren Strom herstellen.
    Österreich kommt ohne Kernkraft aus hat aber einen Energiemix, den Sie in Deutschland auch nicht haben wollen, die Österreicher haben ganz wenig Erneuerbare, der Hauptanteil der Energieerzeugung besteht aus ca. 37% Erdöl, 22% Erdgas, Kohle macht 8,3% aus, dann kommen andere Energieträger wie Holz- und brennbare Abfälle, Biogene Brenn- und Treibstoffe, Wasserkraft und andere Erneuerbare. Das die Niederlande ohne Kohle und Kernenergie auskommt ist vollkommen falsch, Holland hat zwei Kernkraftwerke, sechs Kohlekraftwerke und sieben Erdgaskraftwerke. Dänemark hatte mit Stand vom Herbst 2019 noch sechs Kohlekraftwerke am Netz und zwei Erdgaskraftwerke. Ich denke die Aufstellung reicht dazu, Ihre Behauptung zu widerlegen, daß hatte ich Ihnen aber alles schon mal so geschrieben in einem anderen Beitrag hier wo Sie mir die gleiche Frage gestellt hatten. Warum wollen denn Sie jetzt Windkraft hervorheben und kommen hier mit den Gefahren im Betrieb verschiedener Energieträger. Klar mußte ja kommen, Kernkraft ist nicht ungefährlich, Tschernobyl war vermeidbar das wissen wir und Japan, dort war der Auslöser eine Naturkatastrophe, die in Europa speziell Deutschland nicht eintreffen wird, also mit den beiden Atomunfällen Angst zu schüren und Propaganda gegen die Kernkraft zu machen ist unsinnig. Wenn Sie aber Windräder so gut finden, dann empfehle ich Ihnen in unmittelbarer Nähe eines Windparkes zu ziehen, dann haben Sie den Genuss den unwiderstehlichen Flair dieser Windräder, ihrer Windgeräusche und Schattenspiele jeden Tag live.

  • 4
    4
    ralf66
    19.01.2020

    @Vogtländer3110, wer bestimmt denn in der kapitalistischen Marktwirtschaft welcher Industriezweig gegen welchen Industriezweig sich durchsetzten kann, was gebraucht wird und was nicht, was funktioniert und was nicht, staatlich verordnete Gesetze, oder die Regel nach der Nachfrage, der technischen Funktionalität, dem Preis und der Qualität des Produktes? Irgendwie haben Sie da etwas falsch verstanden und pendeln zwischen Kapitalismus und Planwirtschaft hin und her. Wo ist Windstrom sauber, in der Herstellung der Anlagen nicht, in der Entsorgung dieser Anlagen auch nicht, in der Errichtung und im Erscheinungsbild gleich gar nicht, halt nur im Kontakt mit Wind, daß war's auch schon. Das die Windenergie vom Staat nicht mehr so gestützt wird wie es war, bringt doch nur zum Ausdruck, daß das finanziell auf Dauer nicht funktioniert, nicht machbar ist, richtig ist, daß es zur Etablierung dieses Wirtschaftszweiges gereicht hat. Was lesen Sie eigentlich, mit Stand 2018 wurden 32 neue Kernkraftwerke in China geplant, Russland 21, Vietnam 2, Südkorea 1, Japan 9, Iran 2, Indien 2, Türkei 3 und in den USA 10! Zum Schluß, Sie können nicht mit Windenergie die Welt mit ihrer ständig fortschreitenden Industrialisierung konstant und ausreichend mit Energie versorgen, auch mit Solarenergie nicht, Wasser und andere Energieträger sind und bleiben regional bedingt Zubrot. Wind und Sonne sind unzuverlässige Energieträger, nicht speicherbar und sind daher nicht tauglich als einzige Energieträger Strom zu erzeugen, die Kernenergie kann das alles sehr gut gewährleisten.

  • 4
    6
    cn3boj00
    18.01.2020

    @ralf, immer wieder die gleiche Leier. Übrigens wird "das" nicht immer mit "ß" geschrieben. Aber vielleicht erklären Sie uns endlich einmal, wie die Volkswirtschaften von Ländern wie Dänemark, Niederlande, Österreich und viele andere ohne Kern- und Kohlekraft überleben? Und welche Gefahr tatsächlich von einem Windrad, auch im Vergleich zu anderen Energieerzeugungsanlagen, ausgeht? Sie sind doch der Experte?

  • 5
    6
    Vogtlander3110
    18.01.2020

    Die EEG-Umlage war und ist eines der wichtigsten Instrumente der Energiewende. Sie hat es ermöglicht, dass sich die sog. erneuerbaren Energien überhaupt gegen die Alten durchsetzen konnten. Die anfänglich sehr hohen Inverstitionskosten für entsprechende Anlagen konnten dadurch finanziert werden. Diese hohen Vergütungen für "grünen" Strom sind aber zeitlich begrenzt gewesen und immer mehr solche Anlagen werden nun nur noch übliche Marktpreise bekommen. Dehalb wird in zwei oder drei Jahren die EEG Umlage sinken. Durch diese Maßnahme ist es gelungen einen völlig neuen Wertschöpfungskreislauf zu etablieren. Was vorher für unvorstelbar gehalten wurde ist gelungen. Eine Energiegewinnung auf den Weg zu bringen, die sauber ist, die regionale Wertschöpfung generiert, die die Abhängigkeiten von fossielen Rohstoffen reduziert und die keine Belastung und Risiken auf zukünftige Generationen abschiebt. Es ist vor allen ein Modell für die weltweite Energiegewinnung der Zukunft. Vor allem mit Blick auf die rasante wirtschaftliche Entwickung in vielen sogenannten Schwellenländern ist keine andere Form der Energiegewinnung verantwortbar. Die vielbeschworene vermeintlich "saubere" Kernenergie schon gar nicht. Weltweit geht deren Anteil zu Recht zurück und die Erneuerbaren (Sonne, Wind, Wasser, Biomasse, Erdwärme) legen kräftig zu.

  • 3
    6
    Zeitungss
    18.01.2020

    @ralf66/@Tauchsieder: Ihren Argumentationen kann ich mich durchaus anschließen, würde es doch Gelddruckmaschinen abstellen und der Privatstromkunde müsste sie nicht "Rohstoffen" auffüllen. Großverbraucher sind bekanntlich von dieser Last befreit, wenn ich mich recht erinnere, die klagen nur über ständig steigende Strompreise bei der Bepreisung ihrer Produkte, welche sich aus diesem Grund ständig verteuern. Dem einen oder andere Bürger dürfte das System bekannt vorkommen, mehr leider nicht.

  • 4
    4
    Tauchsieder
    18.01.2020

    Die Bürger werden doch beteiligt am Windstrom. Ihnen wird aus der z.B. rechten Gesäßtasche das Geld über das EEG gezogen und dann sollen sie das wieder bekommen. Nun "Vogtlander...", irgendwie haben sie da was nicht begriffen.
    Ansonsten erheitert mich so etwas eher. Wenn überhaupt, wäre dies eine Nullsummenrechnung, rechte Tasche, linke Tasche. "Ralf..." hat es genau auf den Punkt gebracht.

  • 4
    4
    ralf66
    18.01.2020

    @Vogtländer 3110, daß Geschäfts-Modell Windkraft funktioniert und lohnt sich doch überhaupt erst durch das EEG, die Höhervergütung des Stromes und die Förderung zur Errichtung solcher Anlagen, die Windmüller verdienen erst dadurch gutes Geld, es gibt auch jetzt schon Windmüller die eine Beteiligung am Gewinn aus Windstrom haben, daß sind aber in der Regel wenige Personen, die am Gewinn mitbeteiligt sind. Jetzt steht die Frage, ob sich's überhaupt noch für einen Windmüller lohnt, wenn der Kreis derer, die mit an Windstrom beteiligt werden soll nämlich alle steigt, ich kenne nämlich niemanden der wegen plus minus null ein Geschäft gründet? Wir haben seit 30 Jahren Tendenz steigend bekanntermaßen Windstrom in Deutschland, eine Beteiligung der Bürger am Windstrom wäre es schon lange gewesen, wenigstens die Strompreise zu senken, die sind aber gerade durch Windstrom gestiegen. Deutschland hat im Vergleich zu anderen europäischen Ländern die zweithöchsten Strompreise gefolgt von Dänemark, die den ersten Platz einnehmen, die haben noch mehr Anteil an Windstrom. Ich halte das neue Model, die Bürger an Windstrom zu beteiligen politisch für raffiniert und berechnend, Geld stinkt nicht und jeder braucht's, genau das ist das Motto, was ziehen könnte, um die unliebsame Gegnerschaft gegen Windstrom zu besänftigen. Ob das der letzte Schrei ist, mit Windkraft so wie sie schreiben in der Zukunft sauber Energie zu gewinnen bezweifle ich.

  • 8
    3
    Vogtlander3110
    18.01.2020

    Eine saubere Energiegewinnung ist eine der Grundvoraussetzungen für unsere Zukunft. Die ländlichen Gegenden bieten ein großes Potential dafür. Hier kann Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung positiv kombiniert werden. Den Wert der natürlichen Energie, zum Vorteil aller nutzbar zu machen, ist auch eine Frage der Akzeptanz in der Bevölkerung. Deshalb bin ich für die Beteiligung der Menschen vor Ort an der Wertschöpfung. Das Geld, was hier verdient wird soll auch zum größtmöglichen Teil hier bleiben und nicht nur irgendwelchen anonymen Kapitalgebern zufließen.

  • 4
    5
    ralf66
    18.01.2020

    @Lexisdark, was der Bergbau im Ruhrgebiet angerichtet hat? Scheinbar können Sie oder wollen Sie nicht verstehen, daß der Bergbau aus früheren Zeiten bis heute ein Teil der Industriegeschichte des Landes ist, daß dieser Bergbau auch notwendig war, sonst hätte sich Deutschland niemals so wirtschaftlich entwickelt wie es jetzt ist, dieser ekelhafte Bergbau hat sehr lange Zeit sehr vielen Menschen eine Arbeit mit einem guten Auskommen gegeben, der Bergmann war ein geachteter Berufsstand, untereinander sehr kameradschaftlich verbunden. Kein einziges Windrad wird dazu beitragen, die Altlasten des Kohlebergbau zu beseitigen, Ihr habt mit dieser Art Strom zu gewinnen ganz andere Probleme zu bewältigen, um erst einmal konstant Strom produzieren zu können, braucht Ihr Speicher, die Ihr nicht habt, die Herstellung und das Recycling von Windkraftanlagen ist bei weitem nicht so umweltfreundlich wie immer behauptet. Die Energiewende im Ruhgebiet ist bei weitem nicht so gelungen, wie in den Medien und von der Politik behauptet wurde, Gelsenkirchen ist eine der ärmsten Städte Deutschlands geworden, daß genaue Ausmaß dieser Energiewende kann man überall nachlesen.
    ''Perfekt ist keine Energieform'' schreiben Sie, warum sucht Ihr Euch gerade eine der unperfekteste ''Energieformen'' heraus um in Zukunft Strom zu machen? Mit der Kernkraft wäre das viel viel besser gegangen, mit bedeutend weniger Aufwand. Übrigens die ausländischen Exporteure von Kohle- und Kernenergie stehen schon in den Startlöchern, wenn das letzte Kohlekraftwerk, das letzte Kernkraftwerk vom Netz geht, dann den fehlenden Speicher von Wind- und Solarstrom zu ersetzten, um konstant ausreichend in Deutschland Energie zur Verfügung zu haben.

  • 3
    2
    Nixnuzz
    18.01.2020

    In Frankenthal bei Berlin wird eine WKA gebaut. Von Siemens! - aus Dänemark....

  • 5
    9
    Lexisdark
    17.01.2020

    @ralf66 Nur mal davon abgesehen, dass Sie nur die offensichtlichen Dinge sehen (wollen). Was der Bergbau im Ruhrgebiet verursacht hat und noch weitere Probleme und ewige Aufgaben mit sich bringt, scheinen Sie nicht zu sehen Windkraftanlagen mögen nicht ästhetisch für jeden sein, sie sind aber eine Möglichkeit zur Reduzierung von o. g. Altlasten. Perfekt ist keine Energieform. Unbestreitbar hat der Weg zu Alternativen Antrieben und der Stromerzeugung für Fortschritte gesorgt. Und das wäre mit Meckerern wie Ihnen nicht passiert.

  • 7
    3
    ralf66
    17.01.2020

    @SimpleMan, ein Tagebau sieht nicht schön aus und verursacht Umweltschäden, daß streitet keiner ab, aber so wie teilweise von den grünen Lobbyisten und Klimaideologen heute und jetzt darüber diskutieren wird ist es energiegeschichtlich, energietechnisch und energiepolitisch unsinnig. Die Tagebaugruben entstanden meistens zu einer Zeit, wo man energietechnisch auch aus Gründen der Finanzen gesehen noch nicht die Möglichkeit hatte, für eine hochindustrialisiertes Land wie Deutschland es ist Strom in konstanter und ausreichender Form herzustellen, man kann früheren Generationen nicht heute die Schuld zuschieben, daß sie in Deutschland versucht haben, einigermaßen autark die Energieversorgung mit heimischen Rohstoffen sicher zu stellen, wenn man ihnen eine Schuld zusprechen kann, dann nur die, daß man denen wie z. B. den ehemaligen Betreibern der Kohlekraftwerke in den Ostblockstaaten sagen muss, ihr habt das völlig auf Kosten der Umwelt, auf Teufel komm raus gemacht mit fast keinen Vorkehrungen für den Umweltschutz.
    So lange aber Wind- und Solarenergie technisch nicht fertig ist, als alleinige Energiequelle die Energieversorgung sicher zu stellen ist es nur ein Energieträger, der zusätzlich Strom produziert, aber wegen fehlender Speichermöglichkeiten, daß nicht gänzlich alleine machen kann. Man spricht vom Ausstieg aus Kohle- und Kernenergie, wie man das finanziell und Arbeitsmarkt bezogen schaffen kann, aber nicht, wie man das technisch schaffen kann oder will, ohne dann, wenn der Ausstieg vollzogen ist nicht Energie einführen zu müssen. Jetzt versuchen Sie einmal Ihr Bild des ekelhaft aussehenden Tagebaus mit dem Bild zu ersetzten, daß auf der gleichen Fläche überall Windräder stehen, tut mir Leid, wenn Sie behaupten das sieht bedeutend besser aus, dann nehme ich Ihnen das nicht ab. Warum sollte man etwas unschönes gegen etwas unschönes ersetzen?

  • 10
    5
    ralf66
    17.01.2020

    Um einen Tagebau mit dem dazugehörigen Kraftwerk zu ersetzten bedarf es ca. 2500 Windräder, für ein Kernkraftwerk sind es 5000 Anlagen, die Fläche die da versaut wird sieht leider nicht schöner aus, alles nur dummes Gerede von denen, die um sich herum keine Wind-Spargel haben. Tagebaue haben in Deutschland eine relativ kleine Fläche geschädigt, Windkraftanlagen werden große Flächen in weiten Landesteilen schädigen, man braucht nämlich für 17 Kernkraftwerke und 130 Kohlekraftwerke einen Ersatz, Windenergie soll dabei ja den Vorrang bekommen jeder kann sich nun an dem Beispiel der Zahlen ausrechnen, wie das so aussehen könnte, was ist daran grün und besser???

  • 9
    11
    SimpleMan
    17.01.2020

    Vielleicht sollte man sich noch einmal in das Gedächtnis rufen, wie ein Tagebau aussieht und wie ein Tagebau die Landschaft verändert ...

    https://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/EILMELDUNG/scholz-kuendigt-milliardenentschaedigungen-fuer-kraftwerksbetreiber-an-artikel10704257

  • 12
    7
    MichaelSchneider
    17.01.2020

    Da ziehen wieder junge Leute ins Dorf, und die Schneidenbacher freuen sich. Und zugleich ärgern sie sich über Gewerbeanlagen und -betriebe in ihrer Nähe, und über die Autobahn und geschäftiges Leben im Dorf.
    Aber vielleicht hängt ja auch Beides miteinander zusammen und das eine ist die Folge des Anderen.
    Gäbe es keine Arbeit, Betriebe und Infrastruktur, ziehen die jungen Leute in der Regel nicht zu, sondern eher weg - man erinnere sich an die 90er Jahre.
    Und das Windrad? "Also solange bei mir der Strom noch aus der Steckdose kommt, brauche ich kein Kraftwerk in meiner Nähe!"

  • 8
    9
    Tauchsieder
    17.01.2020

    Bei dieser Höhe, im oberen Umkehrpunkt immerhin ca. 230 Meter hoch, können sie sich auch gleich den Kölner Dom hinstellen lassen. Zumindest was die Nabenhöhe betrifft.



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