Landratsamt regelt ab 6. Juli seine Öffnungszeiten neu

Künftig bleibt die Behörde mittwochs geschlossen. Über diese und weitere Änderungen informierte Landrat Rolf Keil (CDU).

Reichenbach.

Ab 6. Juli gelten im Plauener Landratsamt sowie in den Außenstellen in Reichenbach, Adorf, Auerbach, und Klingenthal neue Öffnungszeiten. Anstatt ab 16 Uhr werden die Türen im Landratsamt am Postplatz sowie an der Bahnhofstraße 42 bis 48, an der Stephanstraße 9 in Oelsnitz, im Archiv Oelsnitz sowie in der Servicestelle für alters- und pflegegerechtes Wohnen dienstags künftig erst 17 Uhr geschlossen. Anders als bislang können die Vogtländer diese Einrichtungen mittwochs aber gar nicht mehr besuchen. Dazu kommt, dass man montags und freitags für die Zeit von 9 bis 12 Uhr vorher Termine in den Behörden vereinbaren kann.

Diese Terminvereinbarung macht sich in den Außenstellen in Reichenbach, Adorf, Auerbach, sowie Klingenthal zwingend nötig - und zwar montags, donnerstags und freitags. Ohne Termin sind die Mitarbeiter in diesen Orten nur an Dienstagen in der Zeit von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr zu besuchen. In den Städten galten bis jetzt unterschiedliche Öffnungszeiten, so Landrat Rolf Keil (CDU).

Zum einen wollte man mit den Änderungen eben diese bisher unterschiedlichen Regelungen vereinheitlichen, und zum anderen die Erfahrungen aus der Coronakrise nutzen. Weil das Haus in dieser Zeit geschlossen gewesen ist, musste alles telefonisch oder per E-Mail erledigt werden, und das habe sehr gut geklappt. "Es kommt bei den Menschen auch gut an", ergänzte der Landrat. Gut angekommen sei das aber auch bei seinen Mitarbeitern. Denn die hatten mehr Zeit, um ihre Aufgaben zu erledigen.

Man würde "gerne in Ruhe mal bisschen was arbeiten", bekam der Chef des Hauses von seinen Leuten zu hören. Das sei aber schwierig, wenn Besucher kommen.

Auch in der Kfz-Zulassungsstelle ändert sich etwas. Die Behörde vergibt Termine ab dem 6. Juli nicht nur per Telefon und E-Mail, sondern auch über das Internet, und zwar auf der Seite des Vogtlandkreises. Vorab vergebene Termine werden in der Zulassungsstelle vorrangig bearbeitet. "Man kann sich seinen Wunschtermin auch online aussuchen", versprach Constanze Spranger, die Leiterin des Straßenverkehrsamtes. Die Nutzer des Portals erhalten dazu eine Information, welche Unterlagen mitzubringen sind. Wer ohne vorherige Vereinbarung spontan auftaucht, müsse mit Wartezeiten rechnen. Coronabedingt hätte zudem nur eine begrenzte Besucherzahl Zutritt. Während der Coronakrise sei die Zahl der in der Zulassungsstelle bearbeiteten Vorgänge im Vergleich mit dem Vorjahr nicht spürbar zurückgegangen, informierte Spranger. Von Mitte April bis Mitte Juni bekamen die Mitarbeiter 12.400 Vorgänge auf den Tisch - im Vorjahr seien es 14.300 gewesen.

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