Offene Fragen rund um eine Fabrikruine

Die Egersche Brücke bei Mühlwand sorgt seit Jahren für Diskussionen. Direkt daneben droht ein weiteres Bauwerk einzustürzen. Wie groß ist das Problem wirklich?

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22 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    2
    Horchi
    01.01.2021

    In meinen Augen ist es absolut beschämend, was hier zu lesen ist und es zeigt, dass weder Kommunen, noch Bürger in den letzten Jahren etwas im Thema Industriekultur dazu gelernt haben. Die Kammgarnspinnerei in Mühlwand gehört zu den ältesten Industriebauwerken, die wir noch in Mitteleuropa haben! Das Gebäude hat bauhistorisch einen unsagbar enormen Wert für unsere ganze Gesellschaft, auch wenn es äußerlich nur eine Ruine ist. Der Zustand ist kein Argument öffentlich den Abriss zu fordern, ohne die Sachlage einschätzen zu können. Ein kontrollierter Verfall oder der Rückbau der Ruine auf ein stabiles Maß sollte eher fokussiert werden. Brückenbauwerke, wie die angrenzende Egersche Brücke, gibt es in Deutschland noch hundertfach, Bauwerke der Art wie die Kammgarnspinnerei aus der Zeit vor 1815 lassen sich an zwei Händen abzählen. Also bitte die Relationen betrachten und dann handeln, mit den Blick auf unser aller Erbe!

  • 6
    1
    Tauchsieder
    30.12.2020

    Der Eigentümer stammt aus Plohn und ist auch der Besitzer der von der Behörde ohne Planfeststellungsverfahren und Wasserrecht genehmigten Wasserkraftanlage Mühlwand.
    Und wenn hier niemand den Bürgermeister aus Limbach daraufhin anspricht, ist dies noch lange kein Grund um untätig zu bleiben. Sollte der Bürgermeister sich mal die Zeit nehmen und ins Archiv der "FP" schaun, dann wird er staunen, dass dies schon vor ein paar Jahren ein Gesprächsthema war. Der Besitzer versprach damals den Abriss dieser Industriebrache. Es ist ein Schandfleck im Göltzschtal und spiegelt lediglich die Interessenslage des Eigentümers wieder.