Weihnachtsschau zu sehen

Das Lengenfelder Museum zeigt einen Rückblick auf die 1960er-Jahre. Ein weiterer Schatz wird gleich mit präsentiert.

Lengenfeld.

Die Anregung zum Thema der diesjährigen Weihnachtsausstellung hatte der Lengenfelder Museumsleiter Michael Heuck, als sein Haus von einer Familie aus dem Ort einen Musikschrank mit Radio und Plattenspieler aus den 1960er-Jahren erhielt. Da kam ihm die Idee, das Profil der Schau entsprechend dieses Jahrzehnts zu widmen. Auch einen Teil der vielen Schallplatten möchte der Museumsleiter über die Adventszeit erklingen lassen. Darunter befindet sich zudem eine Schellackplatte aus dem 1930er-Jahren.

Heuck zum weiteren Inhalt der Schau: "Natürlich zeigen wir auch ältere Sachen, denn vor 50 Jahren hat niemand seine Weihnachtsdekoration entsorgt, bloß weil sie alt war. Das Credo der Ausstellung lautet also auch, es gibt keine Ausstellungsstücke, die jüngeren Datums sind." Die in der Mitte des Ausstellungsraumes aufgestellten Möbel sind deutlich älter. Die Tische und Stühle entstammen der Zeit um das Ende des 19. Jahrhunderts. Die Sammeltassen dagegen passen in die 1960er-Jahre.

Erstmals zeigt das Museum einen weiteren Schatz: Zu sehen sind die gesamten 50 handgedrechselten Räuchermännchen, die Renate Lenk aus Lengenfeld als Dauerleihgabe zur Verfügung stellt. "Die Räuchermännchen beeindrucken durch ihren Detailreichtum. Sie zeigen verschiedene Figuren: Angler, Holzhacker, auch der Heimatforscher Hermann Gerisch ist vertreten", berichtet Heuck über die Schau.

Das Museum in Lengenfeld hat sonntags, 14-17 Uhr, geöffnet sowie nach Rücksprache während der Öffnungszeiten des Rathauses.

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