Blutmond über der Laurentiuskirche

Frühaufsteher konnten am Montagmorgen den seltenen Anblick einer totalen Mondfinsternis genießen. Kurz nach 3.30 Uhr begann das Naturschauspiel mit der sogenannten Halbschattenfinsternis. Dabei kommt der Mond in den Schatten der Erde und verdunkelt sich. Allerdings ist er dabei noch immer in einem schwachen roten Licht sichtbar. Weil das - ein weitgehend wolkenfreier Himmel vorausgesetzt - von allen Menschen auf der Erde beobachtet werden kann, die sich auf der Nachtseite befinden, sind Mondfinsternisse deutlich häufiger zu sehen als Sonnenfinsternisse. Auch in der Glauchauer Region waren einige ambitionierte Fotografen unterwegs auf der Suche nach dem schönsten Motiv. "Freie Presse"-Fotograf Andreas Kretschel hat dabei den Minustemperaturen getrotzt und den Blutmond unter anderem über der Laurentiuskirche im Schönberger Ortsteil Tettau (linkes Bild) ins Visier genommen. Mit dem Monduntergang kurz nach 8 Uhr war das rote Spektakel wieder vorbei. (cmey)

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