Michael Morgner macht in "Art Gluchowe" den Anfang

Der mehrfach ausgezeichnete Chemnitzer Künstler kommt erstmals nach Glauchau. Mit seiner Malerei zum Thema "Winter" beginnt das Ausstellungsjahr, das es in sich hat.

Glauchau.

Die Vielfalt ist Absicht. Neben Malerei und Zeichnungen werden in diesem Jahr in der Galerie Art Gluchowe auch Papierschnitte, Fotografie-Kunst und Holzskulpturen zu sehen sein. Der Glauchauer Kunstverein, der diese Woche zum Jahresauftakt eingeladen hatte, hat ein anspruchsvolles Ausstellungsprogramm im Schloss Forderglauchau aufgestellt.

Den Auftakt der insgesamt sieben Ausstellungen, die im Laufe des Jahres gezeigt werden, macht kein Geringerer als Christian Morgner aus Chemnitz, der ab Donnerstag eine Kabinett-Ausstellung zum Thema Winter zeigen wird. Morgner, der 1942 in Chemnitz geboren wurde, studierte ab 1961 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. 1973 gehörte er zu den Gründern der "Galerie Oben" in Karl-Marx-Stadt. 1991 zählte Morgner zu den Gründungsmitgliedern der Sächsischen Akademie der Künste in Dresden und der Freien Akademie der Künste in Leipzig. Morgners künstlerisches Werk wurde mehrfach ausgezeichnet.

Ihm folgen Esther Glück, die Papierschnitte zeigen wird, Karola und Wolfgang Smy (Malerei, Grafik. Objekte), Alfred Görster (Zeichnungen, Aquarelle), Janina Kulcsar (Fotografie), Klaus Hack (Holzskulpturen und Arbeiten auf Papier) und schließlich Christian Awe (Malerei). Bis auf Klaus Hack stellen die anderen Künstler erstmals in der Galerie "Art Gluchowe" aus.

"Das Programm ist sehr anspruchsvoll", sagt der Präsident des Kunstvereins, Nico Tippelt. Neu ist in diesem Jahr, dass die Ausstellungseröffnungen nicht mehr samstags um 17 Uhr, sondern donnerstags um 19 Uhr stattfinden. Damit wolle der Verein den Leuten entgegenkommen, für die es an den Wochenenden ungünstig ist, eine Ausstellungseröffnung zu besuchen. Die Vernissage für die Ausstellung von Michael Morgner wird also am 17. Januar sein.

Neben der Ausstellungstätigkeit in der Galerie organisiert der Kunstverein auch noch weitere Veranstaltungen. Einer der Höhepunkte wird am 11. Mai die Kunstauktion sein, bei der Bilder von etwa 25 Künstlern aus der Region versteigert werden. Darüber hinaus soll auch eine Besichtigung des alten Pferdestalls im Südflügel des Schlosses Forderglauchau stattfinden. In naher Zukunft soll der Pferdestall saniert und als Ausstellungsraum für die Galerie genutzt werden.

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