Bank begleitet wandernden Bauzaun

Stadtgeschichtliches Projekt zieht am Dienstag zur nächsten Station in Lichtenstein

Lichtenstein.

Der Lichtensteiner Bauzaun bleibt nicht nur in Bewegung, das Projekt entwickelt sich auch ständig weiter. Oder wie Museumsleiterin Anne-Sophie Berner es ausdrückt: "Immer umfangreicher wird das Gepäck für die Wanderungen unseres Bauzauns."

Zu diesem Gepäck zählt seit kurzem auch eine Bank - die sogenannte Bauzaunbank. Zwar gibt es am aktuellen Standort, der Alrowa im Lichtensteiner Stadtzentrum, einige Sitzgelegenheiten. "Doch nicht überall dort, wo der Bauzaun halt macht, ist es so gemütlich", sagt Berner. Die Bauzaunbank soll auch dazu dienen, die Menschen vor Ort ins Gespräch zu bringen. Dabei soll nicht nur das industriehistorische Denkmal Gesprächsthema sein, an dem der Bauzaun gerade verweilt. "Die Leute sollen es bequem haben und einfach mal an Ort und Stelle verweilen können", so Berner.

Am Dienstag wird der Bauzaun zur mittlerweile vierten Station ziehen - an die Böttgerstraße, wo sich einst die Weberei Paul Zierold befand. Auch dort wird es wieder allerhand Informationen zur Historie des Gebäudes geben.

Der "Wandernde Bauzaun" ist ein Projekt des Stadtmuseums und des Geschichtsvereins anlässlich des derzeit laufenden Sächsischen Jahres der Industriekultur. (akli)

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