Chance für Häuslebauer in Oberlungwitz

Die Strumpfstadt plant in diesem Jahr weitere Erschließungsarbeiten im Baugebiet Pestalozzistraße. Und auch für Radler hat der Bürgermeister gute Nachrichten.

Oberlungwitz.

Die Stadt Oberlungwitz will in diesem Jahr den dritten Bauabschnitt bei der Erschließung des Wohngebiets an der Pestalozzistraße in Angriff nehmen. Wie Bürgermeister Thomas Hetzel (parteilos) informierte, sollen dafür im Entwurf für den städtischen Haushaltsplan rund 210.000 Euro vorgehalten werden. Im Technischen Ausschuss des Stadtrates habe man sich bereits dahingehend geeinigt.

Die dritte Etappe schließt gewissermaßen die noch vorhandene Lücke in diesem Baugebiet am Nordrand der Stadt und sichert die Erschließung des Areals für weitere neun Wohngrundstücke. "Es gibt bereits erste Interessenten, die dort bauen wollen", sagte Hetzel. Sollte der Stadtrat dem Etat für dieses Jahr zustimmen, dann könnte im März mit den Arbeiten an der Pestalozzistraße begonnen werden. Es gehe vor allem um das Verlegen verschiedener Versorgungsleitungen. Den Auftrag dafür habe man bereits vergeben.

"Idealerweise sollte der im Juli, Anfang August abgeschlossen sein. Dann könnten Bauwillige im zweiten Halbjahr die Grundstücke erwerben und im Herbst mit dem Errichten ihrer Häuser beginnen", so der Bürgermeister.

Gute Nachrichten hat er auch für Radfahrer. Bereits vor kurzem hatte er angekündigt, in diesem Jahr - immer ein Ja des Stadtrats vorausgesetzt - mit den Planungen für den Bau eines Radweges auf der Erlbacher Straße zu beginnen. Bekanntlich soll die Trasse auf der derzeitigen Schotterpiste nach Erlbach entlanggeführt werden, als ein Lückenschluss Richtung Erzgebirgskreis. Nun könnten dazu sogar noch die Vorbereitungsarbeiten für den Radweg entlang der früheren BahnstreckeLugau-Wüstenbrand kommen. Denn die Stadt Chemnitz hat sich entschlossen, bis Mitte 2018 den bereits bestehenden Abschnitt vom Bahnhof Lugau bis Ursprung zunächst um weitere 1,3 Kilometer in Richtung Ortsgrenze Mittelbach zu ergänzen. Das könnte die Gelegenheit für Oberlungwitz und vielleicht auch für Hohenstein-Ernstthal sein, für die Abschnitte bis Wüstenbrand aus der Warteschleife herauszukommen.

Thomas Hetzel jedenfalls geht davon aus, dass die Planungskosten für die Etappe auf Oberlungwitzer Flur in Höhe von 20.000 Euro im Haushalt 2017 fixiert werden. Wenn alles glatt läuft, könnte 2018 mit dem Bau begonnen werden.

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