Da beißt die Maus keinen ...

Gute Ausstellungen lassen es sich nicht nehmen, ihre Besucher mit einzubeziehen. So hat es auch das Textil- und Rennsportmuseum gemacht. Es hat bekannte Sprichwörter gewissermaßen nachgestellt.

Hohenstein-Ernstthal.

Na, haben ´Sie wirklich erraten, was hinter den einzelnen Bildern für ein Sprichwort steckt? Ganz so einfach war der Sommer-Quiz, den das Textil- und Rennsportmuseum in Hohenstein-Ernstthal veranstaltet hat, nicht. Aber natürlich auch nicht so schwer, dass man es hätte nicht lösen können. Da beißt die Maus keinen Faden ab ...

Mit dem vorangegangenen Satz sind wir sozusagen schon beim Thema. Museumsleiterin Marina Palm hat innerhalb der aktuell laufenden Sonderausstellung "Aus dem Nähkästchen geplaudert" mit Nadel, Zwirn und ähnlichen Utensilien mehrere Bilder gestaltet. Die Besucher konnten erraten, welches textile Sprichwort sich dahinter verbirgt. "Freie Presse" hat vor geraumer Zeit die Bilder veröffentlicht. Über 100Leserinnen und Leser haben sich an dem Quiz beteiligt. Fast alle Antworten waren richtig. Da sehen wir zum Beispiel eine Maus und daneben eine Rolle Bindfaden. Klar, die richtige Antwort lautete: "Da beißt die Maus keinen Faden ab!" Was kann man machen, wenn man einen Fehler begangen hat. Klar, man kann ihn übersehen, ihn aber auch ausbügeln. Das entsprechende Bild dazu: ein Bügeleisen.


Was ist Ihnen bei einem kleinen Häuflein Stroh und einer daneben liegenden Nadel eingefallen? Das war nicht allzu schwer. Das dazugehörige Sprichwort lautete selbstverständlich: "Eine Nadel im Heuhaufen suchen." Sind Sie manchmal auch etwas vergesslich? Im Grunde ist das nicht weiter schlimm, wenn man sich zu helfen weiß. In der Ausstellung haben die Besucher auch ein Taschentuch entdeckt, in dem ein Knoten war. Richtig, einen Knoten ins Taschentuch machen, lautet das gesuchte und bekannte textile Sprichwort. Das nächste Bild war schon etwas schwerer zu entschlüsseln. Aber mit etwas Fantasie und Kreativität konnte man auch darauf kommen: "Am seidenen Faden hängen ..." Und zum Schluss sieht man einen Mann mit Gewehr und im Hintergrund etwas Schürzenähnliches. Natürlich, gesucht war der "Schürzenjäger".

"Freie Presse" hat unter den richtigen Einsendungen vom Textil- und Rennsportmuseum gestiftete Preise verlost.

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