Deponiegegner suchen Verbündete

Die Bürgerinitiative im Crimmitschauer Ortsteil will Runden Tisch einberufen - Eingeladen sind alle Parteien

Gablenz.

Die Mitglieder der Bürgerinitiative aus Gablenz fordern die Einberufung eines Runden Tisches zum Problem Nachnutzung der Deponie im Crimmitschauer Ortsteil. "Wir haben Ende Mai einen Antrag zur Einrichtung eines solchen Gremiums bei der Stadt Crimmitschau eingereicht", sagte am Montag Manja Clemen, Sprecherin der Bürgerinitiative. Im Vorfeld hatten die Gablenzer die Kreisverbände der Parteien FDP, CDU, Grüne, SPD, Freie Wähler, AfD und Linke angeschrieben und um ihre Stellungnahme zu dieser Problematik gebeten. "Die Statements der Parteien sind auf unserer Internetseite nachzulesen", sagt Manja Clemen, die hofft, dass man in der Stadtverwaltung Crimmitschau ebenfalls einen Verbündeten und Gehör vor dem Umweltausschuss findet. "Bisher hat man sich dort noch nicht positioniert." Die Parteien hätten sich für einen Runden Tisch ausgesprochen.

Im November 2018 hatten Vertreter von zwei Unternehmen ihre Pläne für die Bauschuttdeponie erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Kiesgrube soll, wenn es nach den Vorstellungen der privaten Investoren geht, mit Betonresten, Schotter, Mineralwolleabfällen und asbestbelastetem Material gefüllt werden. Sie informierten auch, dass der Platz für rund eine Million Kubikmeter Bauschutt ausreichen würde. Die Bürgerinitiative warnt vor Überschwemmungsgefahr, Lärmbelästigung und Feinstaubbelastung. (mit hof)

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