Geldstrafe für Fausthiebe

Mann aus Lichtenstein muss 2250 Euro bezahlen

Hohenstein-Ernstthal.

Ein mehrfach vorbestrafter Mann aus Lichtenstein musste sich am Dienstag vor dem Amtsgericht Hohenstein-Ernstthal wegen vorsätzlicher Körperverletzung verantworten. Der Angeklagte wurde in der Vergangenheit bereits fünfmal wegen Körperverletzung verurteilt, kam jedes Mal mit Geld- und Bewährungsstrafen davon. Insgesamt hat er zehn Vorstrafen (auch wegen Sachbeschädigung, Beleidigung und vorsätzliche Trunkenheit im Verkehr).

Diesmal warf ihm Oberstaatsanwältin Marion Hohmann vor, am 14. Dezember 2017 vor einem Wohnhaus in Lichtenstein einem Bekannten mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen und verletzt zu haben. Der Angeklagte: "Es war Notwehr. Der Andere hat angefangen." Hintergrund der Auseinandersetzung: Angeblich habe das spätere Opfer dem Angeklagten Geld gestohlen. Als es vor dem Wohnhaus zu einer Aussprache kam, eskalierte die Situation. Das Opfer erlitt Hämatome im Gesicht und eine Kehlkopfprellung.

Richter Michael Respondek: "Ich glaube nicht, dass Sie in Notwehr gehandelt haben." Trotzdem kam der Angeklagte wieder mit einer Geldstrafe davon. Er muss 2250 Euro bezahlen.scso

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