Glauchaus Museum ehrt Georg Lührig

Zum 150. Geburtstag des Malers und Grafikers wird sein Werk gezeigt. Der in Dresden berühmt gewordene Künstler hatte zu Westsachsen eine besondere Beziehung.

Glauchau.

30 Jahre später kehren einige Bilder zurück nach Glauchau. Nachdem der Maler und Grafiker Georg Lührig im Jahr 1957 in Lichtenstein gestorben war, gelangte sein umfangreicher Nachlass in das Schloss Hinterglauchau. Dort verblieb er bis 1988. Einige ausgesuchte Leihgaben der Erbengemeinschaft Lührig werden ab 25. August in der Ausstellung"Fantasie und Wirklichkeit" zu sehen sein.

Das Museum Schloss Hinterglauchau zeigt die Schau anlässlich des 150. Geburtstages von Georg Lührig. 1868 in Göttingen geboren und an der Kunstakademie in München ausgebildet, kam Lührig 1894 nach Dresden, wo er sich mit der Lithografie befasste und als deren Erneuerer in Deutschland gilt. Mit seinen technisch ausgereiften, teilweise farbigen Lithografien der Jahre 1896 und 1897, die in dem Zyklus "Der arme Lazarus" zusammengefasst sind, fand er große Beachtung. Um sich etwas dazuzuverdienen, gab er Kunstschülerinnen Privatunterricht, denn für sie gab es keinen Zugang zum offiziellen Kunststudium. Dabei lernte er Prinzessin Lucie von Schönburg-Waldenburg (1859 -1903) kennen, deren Familie er jahrzehntelang verbunden blieb. Lührig, kurzzeitig Rektor der Dresdener Kunstakademie, lebte seit 1940 in Lichtenstein, wohnte zunächst im Schloss der Familie von Schönburg-Waldenburg. Nach dem Krieg und nach dem Tod seiner Frau übersiedelte er in eine Lichtensteiner Wohnung.

Die Ausstellung "Fantasie und Wirklichkeit" ist vom 25. August bis 31. Oktober im Schloss Hinterglauchau zu sehen.

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