GT-Boliden testen vor Geisterkulisse

Am Sachsenring wird es am Mittwoch laut. Die Teams der ADAC GT Masters reisen zu einem Testtag an.

Oberlungwitz.

Sie haben zwischen 500 und 600 PS unter der Haube. Das hört man auch, wenn die Audi R8 LMS, Porsche 911 GT3, Lamborghini Huracan, BMW M6, Mercedes AMG, Bentley Continental oder die Corvette durchstarten. Die Boliden brennen am Mittwoch auf dem 3671 Meter langen Sachsenring kräftig Gummi in den Asphalt.

Nach dem Auftakt der Serie mit zwei Rennen auf dem Lausitzring am vergangenen Wochenende reitet der Rennzirkus der ADAC GT Masters für einen Tag am Sachsenring ein. Die Piloten der Serie absolvieren einen Testtag auf sächsischem Rennasphalt. Die Renningenieure wollen hier die perfekten Einstellungen finden, die Autos auf die Gegebenheiten der anspruchsvollen Rennstrecke abstimmen, um beim Rennen vom 2. bis 4. Oktober am Sachsenring ordentlich zu punkten. Vor dem Rennen am Sachsenring stehen noch zwei Läufe an: Nürburgring (14. bis 16. August) und Hockenheimring (18. bis 20. September). Die verspätet gestartete Rennserie hat in diesem Jahr nur sieben Veranstaltungen. Der Sachsenring ist Rennen Nummer vier.

Zum Testtag am Mittwoch rücken mehr als 20 Teams an. Mit dabei die drei Führenden, die Mercedes-Piloten Marco Engel und Luca Stolz, sowie Porsche-Pilot Michael Ammermüller. Von 8 bis 18 Uhr wird getestet. Zwischen 13 und 14 Uhr ist Pause, dann ruhen die Motoren. Der Testtag für die GT-Autos ist der dritte von insgesamt zehn Rennsporttagen, die pro Jahr am Sachsenring möglich sind. Nach wie vor bleibt es bei einer Geisterkulisse. Derzeit sind an der Strecke noch immer keine Zuschauer zugelassen. Die Motorsportfans können nur als Zaungäste geduldet werden. "Wir hoffen sehr, dass sich die Corona-Situation weiter entspannt und dann zumindest bei den Rennen der GT Masters im Oktober wieder Zuschauer zugelassen sind", macht Ruben Zeltner, Geschäftsführer des Fahrsicherheitszentrums "Am Sachsenring" deutlich.

00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.