Helmnot-Theater: Keine Finanzhilfe von Bund und Land

Lichtenstein.

Das Helmnot-Theater in Lichtenstein muss weiter bangen. Das Soforthilfedarlehen des Bundes von 50.000 Euro ist abgelehnt worden. Da es sich bei dem freien Theater um einen Verein und kein Unternehmen handelt, könne die Unterstützung nicht vergeben werden. Das habe eine Mitarbeiterin der Sächsischen Aufbaubank erklärt, die für die Vergabe der Mittel zuständig ist. "Wir haben aber fest damit gerechnet", so Theaterleiter Dirk Grünig. Vor vier Wochen hatte er das Darlehen beantragt. Da habe es diese Regelung noch nicht gegeben. Auch die Soforthilfe von 9000 Euro wurde abgelehnt "Es ist schwer nachvollziehbar, warum manche Dinge gefördert werden und andere nicht", sagt Grünig.

Auch bei verschiedenen Stiftungen habe das Helmnot-Theater Hilfen beantragt, ist aber bislang leer ausgegangen. Die Kulturstiftung des Bundes versagte die Hilfe mit der Begründung, dass beim Helmnot-Theater viele Künstler in der gesetzlichen Krankenkasse und nicht in der Künstlersozialkasse versichert sind. Einen Lichtblick gibt es aber dennoch für das ums Überleben kämpfende Theater. 17.150 Euro waren am Dienstagnachmittag bereits auf einem eigens eingerichteten Spendenkonto eingegangen. (akli )

2Kommentare

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  • 1
    0
    ma27nd08y
    03.06.2020

    Hauptsache VW, Adidas oder Puma bekommen riesengroße Zuschüsse.
    Schweinerei und schade das es so ist.

  • 8
    0
    1758910
    03.06.2020

    Das Theater ist einfach wunderbar, ich denke so gerne an die Funkelstadt in Dresden. Warum sehen wir es nicht in unserer Region? Dorthin hat es einfach
    den Kontakt verloren... das rächt sich jetzt. Sehr schade...