Horch und Audi: Klassik auf Rädern

150 Teilnehmer bei neunter Auflage der Oldtimerausfahrt

Zwickau.

Thomas Frank, der Geschäftsführer der Audi-Tradition Ingolstadt, ist am Sonntagmorgen in Zwickau der Erste, der bei der neunten August-Horch-Klassik mit seinem 80 Jahre alten Audi 920 über die Startlinie rollt. "Das Auto war gestern noch zu einem Fototermin für ein Magazin im französischen Reims, wurde dann hierher gebracht und geht heute Abend wieder zurück nach Ingolstadt", erzählt der 62-Jährige. Den Wagen zu fahren, sei für ihn immer wieder ein grandioses Erlebnis. Außerdem freut er sich darauf, die Strecke ohne Navi, aber dafür mithilfe eines Roadbooks zu fahren.

Im zweiten Fahrzeug, einem Horch, gesteuert von Museumsleiter Thomas Stebich, schlüpfte ein Neuling in die Rolle des Ansagers: Jörg Dierig, Geschäftsführer der Mauritius Privatbrauerei. "Ich besitze zwar selbst keinen Oldtimer, habe aber ein Faible dafür. Deshalb musste ich nicht erst überlegen, als mich Thomas Stebich eingeladen hat, bei ihm mitzufahren", sagt der 50-Jährige.


Die rund 175 Kilometer lange Strecke führte in diesem Jahr von Zwickau bis nach Olbernhau und zurück. An der ersten Stempelstelle vor dem Reinsdorfer Rathaus halfen Mitglieder des Steinkohlebergbauvereins Zwickau bei der Abwicklung der Stempel-Formalitäten. Auch das Bergbaumuseum in Oelsnitz/Erzgebirge gehörte zu den insgesamt fünf Stationen außerhalb von Zwickau. Knapp 150 Teilnehmer, die zwischenzeitlich auch Regen trotzen mussten, waren insgesamt auf Achse. Die Ausfahrt stand unter dem Eindruck des 110-jährigen Jubiläums von Audi.

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