Moderierende Ärztin braucht auf der Showbühne keine Noten

Von Frauen, die das Salz in der Suppe oder an den Wänden haben, einer Finanzspritze für die Jugendfeuerwehr und einer Hobby-Moderatorin.

Ulrike Wülfrath (47) ist nicht nur Allgemeinmedizinerin in Bernsdorf. Sie betätigt sich auch als Moderatorin beim Musikverein Lichtenstein und führte kürzlich durch dessen Weihnachtskonzert. Für mittlerweile 30 Jahre als Sprecherin bekam sie von Vereinschef Mario Müller eine Auszeichnung und viel Lob für die lebendige und freie, aber stets auch informative Art ihrer Moderation. "Das freie Sprechen habe ich von Anfang an so gelernt. Ich habe nur ein paar Notizen zum Programm oder den Solisten", erzählt Ulrike Wülfrath. Sie begann schon mit zwölf Jahren als Sprecherin, damals noch im Jugendblasorchester Bernsdorf. "Mit einem Instrument hat es nicht so richtig geklappt, aber das Sprechen hat mir schnell Freude gemacht", sagt sie. Kurz vor der Wende wechselte sie dann zum damaligen Blasorchester der Nickelhütte St. Egidien, aus dem der Musikverein Lichtenstein hervorging. Den Ärzteball in Zwickau hat Ulrike Wülfrath auch schon moderiert und am 14. Dezember gestaltet sie unter dem Titel "Christmas Classics" zusammen mit Trompeter Ronald Kick ein Programm im "Goldenen Hirsch". Beginn ist 18 Uhr. Restkarten gibt es im Gasthaus. (mpf)

Antje Goldmann, Vorsitzende des Fördervereins der Grundschule St. Egidien, war sichtlich froh, auch in diesem Jahr wieder gemeinnützige Arbeit mit einer Spende unterstützen zu können. 2018 gingen 772 Euro an der Feuerwehrverein St. Egidien. Den Scheck händigte sie stellvertretend an André Rößler (38) aus (Foto) aus. Er leitet die Jugendfeuerwehr in St. Egidien, für die das Geld bestimmt ist. Für die Mädchen und Jungen ist das eine Menge Geld, deshalb sind sie für die Unterstützung sehr dankbar. Und die 13 Kinder haben schon Pläne für die Verwendung des Geldes. Ein Teil soll in Ausflüge fließen. Der andere Teil wird in die Ausbildung des Nachwuchses gesteckt. Damit die Truppe wächst, sucht die Jugendfeuerwehr immer nach Mitgliedern zwischen 10 und 16 Jahren. Interessenten sind am 11. Januar, 16.30 Uhr im Gerätehaus willkommen. Gesammelt wurde das Geld zum alljährlichen Spendenlauf der Bergschule im Juni. Insgesamt kamen mehr als 1500 Euro zusammen, den anderen Teil behält der Förderverein für eigenen Projekte der Grundschule in St. Egidien. (scso)

Kerstin Schnupp (42) packt Salz nicht nur in die Suppe, sondern auch an die Wände und auf den Fußboden. Seit mittlerweile acht Jahren betreibt sie in Hohenstein-Ernstthal die Salzgrotte "Salero" am Neumarkt. Nach einer beruflichen Neuorientierung kam die 42-Jährige 2010 auf die Idee, einen eigenen Erholungstempel aufzumachen. Der ist aber ganz anders als gängige Entspannungseinrichtungen. Statt Blumen, Kerzen und Unmengen Duftöl gibt es 15 Tonnen Salz aus dem Toten Meer und dem Himalaya, das im ganzen Raum verteilt ist. Zwischen den Mineralen können ihre Gäste dann einfach mal die Seele baumeln und den Alltagsstress hinter sich lassen, sich einfach eine kleine Auszeit auf einer der Liegen nehmen. Für die aktiven Gäste bietet die Unternehmerin auch Yoga an, wobei sich die Teilnehmer ordentlich auspowern können. (mpf)

Ramona Treml (55) hat sich der gesunden Ernährung verschrieben. Vor acht Jahren nahm sie das Angebot ihres Arbeitgebers Edeka an und ließ sich als Ernährungsberaterin ausbilden. Auch, weil sie das Thema spannend fand. Seit dem gibt sie Nachhilfe in Sachen Obst und Gemüse, besonders auf Kindertellern. Im Kinderhilfeverein Lichtenstein ist sie ein gern gesehener Gast und hat schon häufig Veranstaltungen geleitet. Seit kurzem ist die 55-Jährige auch Mitglied im Verein. Dort kämpft sie unermüdlich dafür, den Eltern und ihren Kindern beizubringen, wie aufregend ein gesundes Frühstück sein kann. Die Arbeit mit Kindern bereitet der Einzelhandelskauffrau besonders große Freude. Sie ist erstaunt, wie einfach man die Kinder mit gesunder Ernährung begeistern kann. Die notwendigen Materialien, die sie für die Kochkurse mit den Kindern braucht, bekommt Ramona Treml von ihrem Arbeitgeber, bei dem sie seit zwölf Jahren beschäftigt ist. Ihr Wissen gibt sie aber nicht nur an Kinder weiter. Auch für den heimischen Kochtopf hat sie eine Menge gelernt. (scso)

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