Müll, so weit das Auge reicht

Die Brache an der Nutzung 46 in Oberlungwitz mit ihren alten Fabrikgebäuden und einer vor mehr als vier Jahren geschlossenen illegalen Mülldeponie (Fotos) könnte bald wieder ein Thema werden. Bürgermeister Thomas Hetzel (parteilos) hat sich wieder mit dem Areal beschäftigt, das der wohl letzte große Schandfleck im Stadtgebiet ist. Der Kontakt zum Eigentümer, dem Unternehmer Wilfried Ohlinger, gestaltet sich schwierig. Mit einer Projektgesellschaft, die sich im Auftrag Ohlingers um die Flächen kümmern soll, hat Hetzel aber Kontakt aufgenommen. Unter Umständen könne über einen Kauf verhandelt werden. "Die entscheidende Frage ist, ob wir Fördermittel bekommen, um die Flächen zu sanieren", so Hetzel. Insgesamt ist das Areal mehr als 20.000 Quadratmeter groß und könnte Platz für eine Erweiterung des Wohngebietes an den Pestalozzistraße liefern. Dafür ist aber Geduld gefragt, denn neben einigen Hundert Tonnen Müll, Altlasten und maroden Gebäuden sind auch bürokratische Hürden zu beseitigen. (mpf)

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